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Rückennummer 17 im Deutschland Trikot – Niklas Stark

Wer trägt die Rückennummer 17?

Die Rückennummer 17
Die Rückennummer 17

Was bedeutet die Rückennummer 17 und macht sie zu einer besonderen Trikotnummer auf dem Fußball-Spielfeld?

Die Rückennummer 17 ist nach der Einführung der Rückennummer zunächst den Auswechselspielern vorbehalten gewesen, nachdem Auswechslungen während des Spiels ermöglicht wurden. Erst in den kommenden Jahren wurde es möglich auch Spieler mit der Rückennummer 17 in der Startaufstellung zu postieren. Rückennummern jenseits der 11 wurden im Fußball für die Spieler richtig interessant, als es in den 1990er-Jahren erlaubt wurde, die jeweiligen Spielernamen auf das Trikot zu drucken. Auf Seiten der Trainer war die Rückennummer 17 besonders bei den EM Endrunden 1972 und 1976 wichtig, da nur 18 Spieler nominiert werden durften und die 17 einer der freien Stellen des Kaders darstellte.

Welcher Spieler hat aktuell die Trikotnummer 17 in der Deutschen Nationalmannschaft?

DFB Trikotnummer 17: Niklas Stark

Update 20.März 2019 – Die Rückennummer 17 auf dem DFB Trikot hat seit dem März 2019 Niklas Stark.

Derzeit ist Jérôme Boateng der erste Anwärter auf der Trikot mit der Rückennummer 17, die er sowohl im Verein bei Bayern München, als auch in der Nationalmannschaft trägt. Bei seinen verletzungsbedingten Ausfällen nach der EM 2016 wurde die Rückennummer 17 von Niklas Süle (damals 1899 Hoffenheim) und Benjamin Henrichs (Bayer Leverkusen) getragen. Der gebürtige Berliner Innenverteidiger Boateng, der auch auf der rechten Außenverteidigerposition gut aufgehoben ist, läuft seit dem ersten Pflichtspiel nach der WM 2014 mit der Rückennummer 17 auf. Zuvor wurde er in der Nationalmannschaft seit seinem fünften Länderspieleinsatz mit der Rückennummer 20 eingesetzt und trug vorher zunächst die 4, dann die 24. Bei seinem ersten Länderspiel und einzigen Spiel mit der Rückennummer 4 wurde Boateng als Rechtsverteidiger in der 69. Spielminute mit Gelb-Rot vom Platz geschickt.

Brasiliens Torschütze zum 1:0 Gabriel Jesus gegen Antonio Rüdiger (L) und Jerome Boateng im neuen deutschen Away-Trikot am 28.März 2018 gegen Brasilien / AFP PHOTO / ROBERT MICHAEL
Brasiliens Torschütze zum 1:0 Gabriel Jesus gegen Antonio Rüdiger (L) und Jerome Boateng im neuen deutschen Away-Trikot am 28.März 2018 gegen Brasilien / AFP PHOTO / ROBERT MICHAEL
Die Nr. 17 ist die DFB Rückennummer von Jerome Boateng.
Die Nr. 17 ist die DFB Rückennummer von Jerome Boateng.

Welche Spieler trugen bei den WM Titel 1954, 1974, 1990 und 2014 die Rückennummer 17 in der DFB Mannschaft?

Bei der WM 1954 in der Schweiz hatte Richard Herrmann, Angreifer beim FSV Frankfurt, die Rückennummer 17 inne. Die Konkurrenz auf den vertrauten Außenbahnen war für Herrmann allerdings beachtlich, so dass er es im Laufe des Turniers nicht schaffte sich an Klodt, Morlock, Walter und Schäfer vorbei zu kämpfen. Der im polnischen Katowice geborene Außenläufer Herrmann spielte bei der WM 1954 nur im Vorrundenspiel gegen Ungarn, das am 20. Juni 1954 mit 8:3 verloren ging. Beim Halbfinale und beim Finale stand er immerhin im Kader des Spiels und hätte von der Bank gebracht werden können.

Beim Titelgewinn im eigenen Land bei der WM 1974 hatte wieder ein Frankfurter Spieler die Rückennummer 17 zur Verfügung. Der Rechtsaußen Bernd Hölzenbein (Eintracht Frankfurt) trug im Verein die Rückennummer 7, weswegen der Wechsel auf die 17 in der Nationalmannschaft logisch erschien. Beim 1:0-Sieg der DDR wurde deren Rechtsaußen Erich Hamann (Vorwärts Berlin) mit der Rückennummer 17 eingewechselt. Auf Seiten des DFB Teams wurde mit Beginn der zweiten Gruppenphase nach dem DDR-Spiel Hölzenbein dann in die Stammformation eingewechselt. Im WM Finale wurde er vor dem zwischenzeitlichen 1:1 per Elfmeter im Strafraum gefoult. Die Diskussion, ob es sich dabei um eine „Schwalbe“ Hölzenbeins gehandelt habe erhitzte die Gemüter.

Auch bei der WM 1990 hatte mit Andreas Möller ein Spieler die Rückennummer 17, der aus dem Vereinsfußball eigentlich die Rückennummer 7 gewohnt war und bei einem Frankfurter Verein spielte. Der Mittelfeldspieler war ebenfalls einmal in einen Schwalben-Skandal verwickelt, als er sich in der Bundesliga im Dress des BVB im Strafraum theatralisch fallen ließ. In der Nationalmannschaft ging Möller, dessen Image nach der Bundesliga-Schwalbe deutlich angekratzt war, allerdings anständiger zu Werke. Mit der Rückennummer 17 war er bei der WM 1990 Ersatzspieler und kam zu zwei Kurzeinsätzen gegen Jugoslawien und die ČSSR. Mit der Rückennummer 7 erlebte er den EM Titel 1996 und spielte dort einmal als Kapitän.

Der Portugiese Hugo-Almeida gegen Per Mertesacker beid er Fußball WM 2014 mit der Rückennummer 17 .AFP-PHOTO-FABRICE-COFFRINI
Der Portugiese Hugo-Almeida gegen Per Mertesacker beid er Fußball WM 2014 mit der Rückennummer 17 .AFP-PHOTO-FABRICE-COFFRINI

Beim Erfolg bei der WM 2014 in Brasilien war mit dem Innenverteidiger Per Mertesacker erstmalig ein Spieler mit der Rückennummer 17 ausgerüstet, der schon vorher über einen längeren Zeitraum diese Nummer tragen durfte. Seit der WM 2006 im eigenen Land führte der 104-fache Nationalspieler die Nummer 17. Schon vor dem Turnierbeginn der WM 2014 war klar, dass es Mertesackers letzte große Endrunde im Nationaldress sein würde. Im Finale gegen Argentinien kam er zu einem einminütigen Kurzeinsatz und erlebte so den WM Titelgewinn und Höhepunkt seiner Karriere auf dem Platz, nachdem er vorher ein wichtiger Baustein in Löws Defensivkonzept war und vier Spiele über die komplette Spieldauer absolvierte.

Wer trug die Rückennummer 17 bei der Fußball EM 2016?

Die EM 2016 war das erste Turnier bei dem Jérôme Boateng die Rückennummer 17 tragen durfte. Der Innenverteidiger trägt im Vereinsfußball seit der Saison 2009/10 die Rückennummer 17, die er sowohl beim Hamburger SV, als auch bei Manchester City und Bayern München inne hatte. Seit dem Rücktritt Per Mertesackers ist Boateng dessen Nachfolger sowohl im Nationaltrikot mit der Rückennummer 17, als auch auf der Position des Innenverteidigers. Bei der EM 2016 stand Boateng in allen sechs Spielen in der Startformation und wurde dabei zwei Mal wegen Übermüdung für Benedikt Höwedes (FC Schalke 04) mit der Nummer 4 und einmal verletzungsbedingt für Shkrodran Mustafi (damals Valencia CF) mit der Nummer 2 ausgewechselt.

Boateng mit der 17 bei der Fußball EM 2016 in Frankreich. (Foto AFP)
Boateng mit der 17 bei der Fußball EM 2016 in Frankreich. (Foto AFP)

Welcher Spieler lief in der WM und EM Geschichte der Deutschen Nationalmannschaft mit der Rückennummer 17 auf?

In der WM und EM Geschichte der deutschen Nationalmannschaft finden sich in der jüngeren Vergangenheit zwei weitere Beispiele für Akteure, die sowohl im Verein, als auch in der Nationalmannschaft mit der Rückennummer 17 aufliefen. Einerseits ist das der linke Mittelfeldspieler Christian Ziege, der im Vereinsfußball bei Bayern München, AC Milan und Middlesbrough FC die Rückennummer 17 trug. In der Nationalmannschaft hatte Ziege die Rückennummer 17 bei der WM 1998 sowie dem Titelgewinn bei der EM 1996 inne und der EM 2000.

Bei seinem stärksten Turnier, der WM 2002 in Südkorea und Japan, wo Ziege mit schwarz-rot-gelbem Irokesenschnitt spielte, trug allerdings ein anderer Spieler die Rückennummer 17. Das war Marco Bode, der ebenfalls im Verein bei Werder Bremen am liebsten mit der Rückennummer 17 spielte. Bode erzielte im dritten Vorrundenspiel beim Zittersieg gegen Kamerum als Joker den Treffer zum 0:1 und leitete damit den Sieg ein. Bei dieser WM Endrunde 2002 wechselte Christian Ziege zur Rückennummer 6.
Vor Ziege war Hannes Löhr (1. FC Köln) der einzige Spieler, der die Rückennummer 17 über einen längeren Zeitraum tragen durfte. Spieler wie Manfred Kaltz (Hamburger SV) bei der EM 1976, Stefan Effenberg (Bayern München) bei der EM 1992 oder Karl-Heinz Schnellinger (SG Düren 99) bei der WM 1958 bekamen jeweils nur bei einer Endrunde die Rückennummer 17 verpasst. Der Kölner Offensivmann Hannes Löhr war im Verein Teil der erfolgreichen Angriffsreihe um Hans Schäfer, Wolfgang Overath und Heinz Hornig und trug bei der WM 1970 sowie der EM 1972 die Rückennummer 17.

TurnierNationalspieler mit der Rückennummer 17 (Trikot Nr.17)
WM 1954Richard Herrmann (FSV Frankfurt)
WM 1958Karl-Heinz Schnellinger (SG Düren 99)
WM 1962Berti Kraus (Kickers Offenbach)
WM 1966Wolfgang Paul (Borussia Dortmund)
WM 1970, EM 1972Hannes Löhr (1. FC Köln)
WM 1974Bernd Hölzenbein (Eintracht Frankfurt)
EM 1976Manfred Kaltz (Hamburger SV)
WM 1978Bernd Hölzenbein (Eintracht Frankfurt)
EM 1980Kalle Del'Haye (Borussia Mönchengladbach)
WM 1982Stefan Engels (1. FC Köln)
EM 1984Pierre Littbarski (1. FC Köln)
WM 1986Ditmar Jakobs (Hamburger SV)
EM 1988Hans Dorfner (Bayern München)
WM 1990Andreas Möller (Eintracht Frankfurt)
EM 1992Stefan Effenberg (Bayern München)
WM 1994Martin Wagner (1. FC Kaiserslautern)
WM 1998, EM 1996Christian Ziege (Bayern München, AC Mailand)
Confed Cup 1999Heiko Gerber (VfB Stuttgart)
EM 2000Christian Ziege (Middlesbrough FC)
WM 2002Marco Bode (Werder Bremen)
EM 2004Christian Ziege (Tottenham Hotspur)
WM 2006, 2010, 2014, EM 2008, 2012, Confed Cup 2006Per Mertesacker (Hannover 96, Werder Bremen, Arsenal FC)
EM 2016, WM 2018Jérôme Boateng (Bayern München)
Confed Cup 2017Niklas Süle (Bayern München)
ab 2019Niklas Stark

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