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EM 2016

Die Fußball EM 2016 in Frankreich

Die Fußball EM 2016 startet am 10. Juni und dauert bis zum 10.Juli 2016 in Frankreich. Es war die insgesamt fünfzehnte Auflage des Turniers. Frankreich ist dabei nach 1960 und 1984 bereits zum dritten Mal Ausrichter einer Fußball Europameisterschaft. Erstmals in der Geschichte haben 24 Mannschaften an der Endrunde des Turniers teilngehommen. Das Finale wird in Paris stattfinden, wo der Fußball-Europameister 2016 gekürt werden wird. Portugal ist mit einem Sieg gegen Wales schon ins Finale eingezogen, heute Abend wir des zwischen Deutschland und Frankreich zum nächsten Kampf um den Einzug ins EM-Finale gehen.

Portugal wird Europameister 2016

Portugal gewinnt mit 1:0 nach Verlängerung gegen den Gastgeber Frankreich und wird zum 1.Mal Fußball-Europameister. Zum Liveticker & Spielbericht mit allen Fotos.

Cristiano Ronaldo und Team ist Fußball-Europameister 2016 geworden. Ein 1:0 nach Verlängerung reichte im Stade de France in Saint-Denisam 10.Juli 2016. / AFP PHOTO / Valery HACHE
Cristiano Ronaldo und Team ist Fußball-Europameister 2016 geworden. Ein 1:0 nach Verlängerung reichte im Stade de France in Saint-Denisam 10.Juli 2016. / AFP PHOTO / Valery HACHE

 

EM 2016 Spielplan und Tabellen

Deutschland spielt in der EM Gruppe C. Zum kompletten EM 2016 Spielplan.

EM Spielplan zum Download als pdf

Hier findest du unseren EM Spielplan als pdf-Download. Der Spielplan enthält Platz für die echten Ergebnisse als auch Tippergebnisse, ebenso kann man die Tabellen am Ende der Vorrunde ausfüllen. Der Download ist 6 MB als pdf groß.

Den EM 2015 Spielplan als pdf jetzt runterladen!
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EM Spielplan zum Download in Excel

Wer Excel mag, der wird auch diese Excel-Spieltabelle mögen! Hier kannst du die Ergebnisse eintragen, so dass die Tabellen automatisch ausgefüllt werden. Auch die K.O. Runde wird automatisch anhand der Tabellen ausgefüllt, natürlich haben wir auch an die Tabellen der besten Dritten gedacht.

EM 2016 Excel-Spielplan Download

Das sind die EM 2016 Gruppen

EM Gruppe AEM Gruppe BEM Gruppe CEM Gruppe DEM Gruppe EEM Gruppe F
Frankreich England Deutschland Spanien Belgien Portugal
Rumänien Russland Ukraine Tschechien Italien Island
Albanien Wales Polen Türkei Irland Österreich
Schweiz SlowakeiNordirland Kroatien Schweden Ungarn
Die EM 2016 - Foto vom Henri Delaunay Cup, der Tropäe der UEFA European Football Federation (Foto AFP / UEFA)
Die EM 2016 – Foto vom Henri Delaunay Cup, der Tropäe der UEFA European Football Federation (Foto AFP / UEFA)

EM Spielplan: Die K.O.Runde der EM 2016

EM 2016 Endrunde - Achtelfinale

SpielDatum Mannschaft1-Mannschaft2Erg.
3725.06. 15 UhrZDFSchweiz-Polen4:5 n.E.
(1:1)
3825.06. 18 UhrARDWales-Nordirland1:0 (0:0)
3925.06. 21 UhrZDFKroatien-Portugal0:1 n.V. (0:0)
4026. Jun 16, 15 UhrZDFFrankreich - Irland2:1 (0:1)
4126. Jun 16, 18 UhrZDFDeutschl. - Slowakei3:0 (2:0)
4226. Jun 16, 21 UhrZDFUngarn - Belgien0:4 (0:1)
4327.06. 18 UhrARDItalien - Spanien2:0 (1:0)
4427.06. 21 UhrARDEngland - Island1:2 (1:2)

EM Viertelfinale bis Finale 2016

SpielRundeDatumTVMannschaft1-Mannschaft2Ergebnis
451/4-Finale30.06. 21 UhrARDPolen Port. 4:5 n.E.
(1:1) n.V.
461/4-Finale01.07. 21 UhrZDFWales Belgien 3:1 (1:1)
471/4-Finale02.07. 21 UhrARDDeut. Italien 6:5 n.E.
481/4-Finale03.07. 21 UhrZDFFrank. Island5:2 (4:0)
491/2-Finale06.07. 21 UhrARDPort. Wales 2:0 (0:0)
501/2-Finale07.07. 21 UhrZDFDeut. Frank. 0:2 (0:1)
51Finale10.07. 21 UhrARDPort. Frank. 1:0 (0:0) n.V.

Die EM 2016 Trikots

Die offiziellen deutschen Trikots sollen erst am 11. November von Adidas der Öffentlichkeit präsentiert werden. Einige Details sind aber bereits bekannt geworden. So wird das Heimtrikot in klassischem weiß erstrahlen. Dies soll eine Reminiszenz an die traditionell schwarz-weiß Trikots der DFB-Historie darstellen. Erste Bilder des Auswärtstrikots sorgten zudem für einen Aufschrei in der Öffentlichkeit. Diese zeigten ein Trikot mit grünen Ärmeln und grau-schwarz gestreifter Brust. Zudem wurde das Shirt als Wendetrikot konzipiert. In der Öffentlichkeit kam der Entwurf dennoch nicht gut an. Es ist durchaus vorstellbar, dass Adidas deswegen noch einige Korrekturen vornehmen wird. Eines ist aber sicher: Erstmals bei einer Europameisterschaft wird die deutsche Mannschaft mit vier Sternen auf dem Nationaltrikot auflaufen.

Alle Infos zu den EM 2016 Trikots aller Nationen.

Spielorte der EM 2016

In der ursprünglichen Bewerbung hatte der französische Verband wie verlangt mit zwölf Stadien geplant. Die beiden Pariser Stadien – der Prinzenpark und das Stade de France – sollten dabei mit der aktuellen Kapazität genutzt werden. Außerdem waren Stadionerweiterungen in Marseille, Lens, Saint-Étienne, Toulouse, Straßburg und Nancy geplant. Vier Stadien, in Lyon, Lille, Bordeaux und Nizza sollten zudem komplett neu errichtet werden. Diese Planung erwies sich aber als nicht umsetzbar, weil Straßburg aufgrund der hohen Kosten für die öffentliche Hand die Bewerbung als Ausrichtungsort zurückzog.

Parc des Princes stadion in Paris. AFP PHOTO LOIC VENANCE
Parc des Princes stadion in Paris. AFP PHOTO LOIC VENANCE

Zudem wurde darüber gestritten, welche Spielstätten nur als Reserve gelten sollten. Ursprünglich legte der französische Verband Saint-Étienne und Toulouse als Ersatz-Spielorte fest, revidierte diese Entscheidung nach Protesten der beiden Städte und Vereine aber wieder. Daraufhin wurde die Zahl der Spielstätten kurzerhand auf elf erhöht, was mit der gestiegenen Anzahl an Teilnehmern begründet wurde. Später allerdings musste auch Nancy zugeben, den Stadionausbau nicht finanzieren zu können. Die Europameisterschaft wird daher nach aktuellem Stand in neun Städten stattfinden: Paris, Marseille, Lens, Saint-Étienne, Toulouse, Lyon, Lille, Bordeaux und Nizza. Gegenüber der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 ergaben sich somit letztlich nur zwei Änderungen. Statt in Nantes und Montpellier wird diesmal in Nizza und Lille gespielt.

Die EM 2016 Spielorte
Die EM 2016 Spielorte

Spielorte der EM 2016 auf der Landkarte

Die Teilnehmer der EM 2016 – erstmals 24 Mannschaften

Lange Zeit war es einfacher sich für eine Fußball-Weltmeisterschaft, als für eine Europameisterschaftsendrunde zu qualifizieren. Denn bis 1980 war es üblich, dass lediglich die beiden Halbfinals und das Endspiel bzw. das Spiel um Platz drei tatsächlich im Gastgeberland stattfanden. Anschließend wurde die Zahl der Endrundenteilnehmer auf acht erhöht. Die bis dato letzte Erweiterung fand dann im Vorfeld der Europameisterschaft 1996 in England statt. Seitdem nahmen 16 Mannschaften am eigentlichen Europameisterschaftsturnier teil.

Nach seiner Wahl zum UEFA-Präsidenten setzte Michel Platini für die Europameisterschaft 2016 eine erneute Erhöhung der Teilnehmerzahl durch. Von den 54 Mitgliedsverbänden der UEFA qualifizieren sich daher 24 für das Turnier in Frankreich. Dies hing nicht zuletzt damit zusammen, dass Platini insbesondere dank der Stimmen vieler kleiner Nationen zum Präsidenten gewählt wurde. Durch die erhöhte Teilnehmerzahl haben diese nun eine deutlich bessere Chance sich zu qualifizieren. Viele der größeren Verbände – darunter auch der DFB – sahen die Erweiterung aber eher kritisch. Diese verlängert nicht nur die Dauer des Turniers um eine Woche, sondern erhöht auch die Kosten für den Ausrichter und macht einen neuen Modus erforderlich.

Update 17.11.2015: Nun stehen alle 24 EM Teilnehmer fest! Die Gewinner der Playoffs sind die Ukraine, Irland, Schweden und Ungarn.

Nr.NationQualifikationFIFA-Welt-
rangliste
Endrunde-Gruppe
1Frankreich Gastgeber25EM Gruppe A
2Island Erster Gruppe A36EM Gruppe F
3Tschechien Zweiter Gruppe A27EM Gruppe D
4Belgien Erster Gruppe B1EM Gruppe E
5Wales Zweiter Gruppe B17EM Gruppe B
6Spanien Erster Gruppe C3EM Gruppe D
7Slowakei Zweiter Gruppe C26EM Gruppe B
8Deutschland Erster Gruppe D4EM Gruppe C
9Polen Zweiter Gruppe D34EM Gruppe C
10England Erster Gruppe E9EM Gruppe B
11Schweiz Zweiter Gruppe E12EM Gruppe A
12Nordirland Erster Gruppe F30EM Gruppe C
13Rumänien Zweiter Gruppe F16EM Gruppe A
14Österreich Erster Gruppe G10EM Gruppe F
15Russland Zweiter Gruppe G24EM Gruppe B
16Italien Erster Gruppe H15EM Gruppe E
17Kroatien Zweiter Gruppe H18EM Gruppe D
18Portugal Erster Gruppe I7EM Gruppe F
19Albanien Zweiter Gruppe I38EM Gruppe A
20Türkei Bester Dritter nach Punkten21EM Gruppe D
21Ukraine Sieger Playoff Nr. 129EM Gruppe C
22Irland Sieger Playoff Nr. 231EM Gruppe E
23Schweden Sieger Playoff Nr. 335EM Gruppe E
24Ungarn Sieger Playoff Nr. 420EM Gruppe F

Update 17.11.2015: Die Playoffspiele haben begonnen: Ukraine, Irland, Schweden und Ungarn fahren zur EM 2016.

Playoffspiele der EM 2016

DatumTeam 1-Team 2Ergebnis
Do 12.11.2015
(20:45)
Norwegen -Ungarn 0:1
Fr 13.11.2015
(20:45)
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-Irland 1:1
Sa 14.11.2015
(18:00)
Ukraine -Slowenien 2:0
Sa 14.11.2015
(20:45)
Schweden -Dänemark 2:1
So 15.11.2015
(20:45)
Ungarn -Norwegen 2:1
Mo 16.11.2015
(20:45)
Irland -Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina2:0
Di 17.11.2015
(20:45)
Slowenien -Ukraine 1:1
Di 17.11.2015
(20:45)
Dänemark -Schweden 2:2

Modus und Gruppenauslosung im Dezember 2015

Bei der Europameisterschaft 2016 wird derselbe Modus zum Einsatz kommen, der beispielsweise auch bei der Weltmeisterschaft 1990 genutzt wurde. Die 24 Mannschaften werden zunächst in sechs Gruppen aufgeteilt. Dort spielen die Gruppenpartner jeweils einmal gegeneinander. Für das neu eingeführte Achtelfinale qualifizieren sich dann die sechs Gruppenersten, die sechs Gruppenzweite, sowie die vier besten Gruppendritten. Ab dem Achtelfinale wird dann im bekannten KO-Modus gespielt. Die Zahl der Spiele erhöht sich durch den neuen Modus von 31 auf 51.

Die Auslosung der EM-Gruppen wird am 12. Dezember 2015 in Paris stattfinden. Frankreich ist als Kopf der Gruppe A gesetzt. Die anderen qualifizierten Teilnehmer werden anhand des UEFA-Koeffizienten in vier Töpfe aufgeteilt und dann den sechs Gruppen zugelost.

Die Fakten:

  • 24 Mannschaften, Gastgeber Frankreich ist automatisch qualifiziert
  • EM-Vorrunde in 6 Gruppen à 4 Nationen
  • Die Gruppenersten und Gruppenzweiten qualifizieren sich direkt, die vier besten Gruppendritten ebenfalls, es geht also mit 16 Mannschaften weiter
  • Ab dem Achtelfinale wird im K.O. Modus gespielt, der Gewinner kommt eine Runde weiter

Das sind die Lostöpfe der EM-Auslosung

Topf 1Topf 2Topf 3Topf 4
(Frankreich) Schweiz Tschechien Island
Belgien Österreich SlowakeiWales
Deutschland Russland Polen Nordirland
England Italien Rumänien Albanien
Portugal Kroatien Schweden Türkei
Spanien Ukraine Ungarn Irland

EM 2016 Qualifikation

Alle 54 Mitgliedsverbände der UEFA haben ihr Interesse an einer EM-Teilnahme bekundet. Gibraltar nimmt dabei zum ersten Mal an der EM-Qualifikation teil, während Frankreich als Gastgeber bereits sicher qualifiziert ist. Die 53 noch nicht qualifizierten Teams wiederum wurden auf neun Gruppen aufgeteilt. Die Platzierungen innerhalb der einzelnen Gruppen werden durch Hin- und Rückspiel im Modus jeder gegen jeden ermittelt. Die Gruppe I hat allerdings aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl lediglich fünf Mannschaften. Dieser Gruppe wurde Frankreich als Partnerland zugewiesen. Das jeweils spielfreie Team wird daher ein Freundschaftsspiel gegen die französische Mannschaft bestreiten. Die Ergebnisse werden allerdings nicht gewertet.

Für die Endrunde qualifizieren sich letztlich die neun Gruppensieger, die neun Gruppenzweiten und der beste Gruppendritte direkt. Die acht anderen Dritten wiederum müssen in die Playoffs. Dabei werden vier Spielpaarungen gelost, diese treten in Hin- und Rückspiel gegeneinander an und der Gewinner fährt zur Europameisterschaft. Bei der Berechnung der Tabellendritten muss allerdings eine Besonderheit beachtet werden. Da die Gruppe I nur fünf Teams hat, werden zur Berechnung des besten Gruppendritten, auch in den anderen Gruppen die Spiele gegen den Gruppenletzten nicht gewertet.

Die EM-Qualifikation 2016 begann bereits im September 2014 und endet im November 2015.

Die deutsche EM 2016-Qualifikationsgruppe

Deutschland spielte in der EM-Qualifikationsgruppe D und bekam es mit Polen, Schottland, Irland, Georgien und Gibraltar zu tun. Neuling Gibraltar und Georgien erwiesen sich dabei, wie zu erwarten, als reine Punktelieferanten. Halt! Amletzten Spieltag gegen Georgien musste man zittern, denn die Deutschen gewannen nur mit 2:1 und qualifizierten sich somit als Tabellenerster für die EM-2016. Die FIFA-Weltrangliste wies zudem das schottische Team als ärgsten Konkurrenten des Weltmeisters aus. Tatsächlich erwies sich aber vor allem die polnische Mannschaft als echter Prüfstein. Auch Irland spielte durchaus solide und fügte dem Deutschen Team am 9.Spieltag eine 0:1 Pleite bei. Doch am Ende hat sich Deutschland für die EM 2016 qualifiziert.

 TeamSpieleGUVToreDiff.Punkte
1Deutschland Deutschland1071224:09:001522
2Polen Polen1063133:10:002321
3Irland Irland1053219:071218
4Schottland Schottland1053221:111015
5Georgien Georgien1030709:14-59
6Gibraltar Gibraltar10001002:56-540
DFB Startaufstellung gegen Georgien (AFP Photo)
DFB Startaufstellung gegen Georgien (AFP Photo)

Die deutschen Spiele in der Qualifikation zur EM 2016

Deutschland litt zu Beginn der EM-Qualifikation eindeutig noch unter den Nachwirkungen des kurz zuvor errungenen WM-Titels. Der Mannschaft fehlte die körperliche und geistige Frische. Nach einem mühsamen 2:1-Sieg zum Auftakt gegen Schottland, verlor man gar 2:0 gegen Polen und kam auch gegen Irland nicht über ein 1:1 hinaus. Zumindest ergebnistechnisch ging es seitdem bergauf und die nächsten drei Spiele konnten gewonnen werden. Die dabei geschlagenen Gegner aus Gibraltar und Georgien gehörten allerdings auch nicht wirklich zur europäischen Spitze. Insbesondere der leicht pomadige Auftritt beim 2:0-Sieg über Georgien verärgerte zudem Bundestrainer Joachim Löw. Dieser erhöhte daher den Konkurrenzkampf und warnte insbesondere die Weltmeister im Team davor, automatisch von einer EM-Nominierung auszugehen. Bester deutscher Torschützer in der laufenden EM-Qualifikation ist Thomas Müller mit fünf Treffern.

EM 2016 Quali Spielplan mit Deutschland

DatumUhrTeam 1 Team 2Ergebnis
07.09.201418:00Georgien-Irland1:2
20:45Deutschland-Schottland2:1
20:45Gibraltar-Polen0:7
11.10.201418:00Schottland-Georgien1:0
18:00Irland-Gibraltar7:0
20:45Polen-Deutschland2:0
14.10.201420:45Gibraltar-Georgien0:3
20:45Polen-Schottland2:2
20:45Deutschland-Irland1:1
14.11.201418:00Georgien-Polen0:4
20:45Deutschland-Gibraltar4:0
20:45Schottland-Irland1:0
29.03.201518:00Georgien-Deutschland0:2
18:00Schottland-Gibraltar6:1
20:45Irland-Polen1:1
13.06.201518:00Polen-Georgien4:0
18:00Irland-Schottland1:1
20:45Gibraltar-Deutschland0:7
04.09.201518:00Georgien-Schottland1:0
20:45Deutschland-Polen3:1
20:45Gibraltar-Irland0:4
07.09.201520:45Schottland-Deutschland2:3
20:45Polen-Gibraltar8:1
20:45Irland-Georgien1:0
08.10.201518:00Georgien-Gibraltar4:0
20:45Schottland-Polen2:2
20:45Irland-Deutschland1:0
11.10.201520:45Deutschland-Georgien2:1
20:45Gibraltar-Schottland0:6
20:45Polen-Irland2:1

Die Prämien bei der Fußball-Europameisterschaft 2016

Eine erfolgreiche Qualifikation würde sich für die deutschen Nationalspieler auch finanziell lohnen. Sobald Deutschland nämlich das Ticket für die Endrunde gelöst hat, erhält jeder Spieler pro Qualifikationsspiel, bei dem er im Kader stand, 20.000 Euro. Bei insgesamt zehn Qualifikationsspielen kann so eine Summe von bis zu 200.000 Euro zusammenkommen. In den Genuss des Geldes kommen dabei alle Spieler des jeweiligen Kaders, unabhängig davon, ob sie auch eingesetzt wurden. Die gleiche Regelung galt auch bei der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014. Damals gelang es Ersatztorwart Ron-Robert Zieler, die volle Summe von 200.000 Euro abzugreifen, obwohl er keine einzige Sekunde tatsächlich im Tor stand.

Die Prämien werden traditionell zwischen dem DFB-Generalsekretär und dem Spielerrat ausgehandelt. Die konkreten Turnierprämien verhandeln die Beteiligten allerdings erst nach einer erfolgreichen Qualifikation. Es ist aber davon auszugehen, dass sich die Spieler auch hier an der WM 2014 orientieren werden. In Brasilien erhielt jeder Weltmeister 300.000 Euro plus die in der Qualifikation erspielten Gelder. Die ausgezahlten Prämien haben somit eine enorme Entwicklung genommen: Die ersten deutschen Weltmeister 1954 erhielten noch 2.500 D-Mark, einen Fernseher, einen Lederkoffer und einen Motorroller.

Die EM 2016 im TV / Fernsehen

Erstmals wurden die TV-Rechte der Qualifikationsspiele nicht von den einzelnen Landesverbänden, sondern zentral von der UEFA vermarktet. Diese zahlte dafür feste Garantiesummen an die Verbände. Dies hat insbesondere für die kleinen Länder den Vorteil, dass sie nicht mehr auf attraktive Gruppengegner hoffen müssen, sondern mit festen Geldern rechnen können. Die Rechte an den Spielen der deutschen Nationalmannschaft sicherte sich erstmals RTL. Die vom DFB vermarkteten Freundschaftsspiele laufen aber, ebenso wie die EM-Endrunde, bei ARD und ZDF. Medienberichten zufolge zahlten die beiden öffentlich-rechtlichen Sender rund 108 Millionen Euro für die Übertragungsrechte des EM-Turniers.

Das Maskottchen der EM 2016

Kein großes Fußballturnier kommt mehr ohne ein eigenes Maskottchen aus. Die französischen Fußballfans konnten dabei zwischen den Namen Goalix, Driblou und Super Victor entscheiden. An der Online-Abstimmung nahmen mehr als 100.000 User teil und legten so den Namen „Super Victor“ fest. Das Maskottchen ist dabei eine Mischung aus einem fußballspielenden Kind und einem Superhelden. Es wurde am 18. November 2014 während eines Freundschaftsspiels gegen Schweden der Öffentlichkeit präsentiert.

Super Victor - das Maskottchen der EM 2016 in Frankreich . AFP PHOTO / FRANCK FIFE
Super Victor – das Maskottchen der EM 2016 in Frankreich . AFP PHOTO / FRANCK FIFE

Trikots, Spielbälle & Fanutensilien

Der Spielball der EM 2016

Wie immer wird es auch zur Europameisterschaft 2016 einen speziell entwickelten EM-Spielball geben. Diesen produziert auch diesmal Adidas, er wurde bisher aber noch nicht der Öffentlichkeit präsentiert. In der Vergangenheit geschah dies zumeist im Rahmen der EM-Endrundenauslosung. In den momentan laufenden Qualifikationsspielen kommt ebenfalls ein Ball von Adidas zum Einsatz, der allerdings keinen besonderen Namen hat, sondern lediglich als „Euro Qualifier Official Match Ball“ bezeichnet wird.

Der offizielle adidas Spielball der UEFA 2016 Qualifikation - AFP PHOTO / JACK GUEZ
Auf dem Weg nach Frankreich 2016 zählt nur die eigene Leistung – AFP PHOTO / JACK GUEZ

 

EM 2016 Tickets

Alle Infos zu den EM 2016 Tickets gibts hier. Aktuelle Ticket-Infos im Dezember 2015 gibts hier.

UEFA Präsident Michel Platini (L) und der Vorsitzender der Organisation der UEFA EURO 2016 Jacques Lambert (R) überreichen ein Euro 2016 ticket an den französischen Präsidenten Francois Hollande im Elysee Palast in Paris am 10.Juni 2015, genau ein Jahr vor dem Start der Euro 2016. AFP PHOTO / POOL / YOAN VALAT
UEFA Präsident Michel Platini (L) und der Vorsitzender der Organisation der UEFA EURO 2016 Jacques Lambert (R) überreichen ein Euro 2016 ticket an den französischen Präsidenten Francois Hollande im Elysee Palast in Paris am 10.Juni 2015, genau ein Jahr vor dem Start der Euro 2016. AFP PHOTO / POOL / YOAN VALAT

Die EM 2016-Vergabe

Ursprünglich hatten neun Landesverbände Interesse an einer Ausrichtung signalisiert. Frankreich, die Türkei, Italien, Russland und Irland planten sich als Einzelausrichter zu bewerben, während Schweden und Norwegen, sowie Schottland und Wales jeweils eine gemeinsame Kandidatur ins Auge fassten. Die Anforderungen an die Kandidaten waren diesmal allerdings deutlich höher als bei vorangegangenen Turnieren. Denn durch die gestiegene Teilnehmerzahl verlängert sich das Turnier nicht nur um eine Woche, sondern es werden auch mehr Stadien benötigt. In der finalen Ausschreibung verlangte die UEFA letztlich, dass das Ausrichterland zwölf Stadien zur Verfügung haben muss – drei davon sollen allerdings nur als Ersatzaustragungsort dienen. Von diesen Stadien müssen allerdings vier Stadien mindestens 30.000 Plätze haben, drei Stadien auf eine Kapazität von 40.000 Plätzen kommen und zwei Stadien sogar mehr als 50.000 Zuschauer aufnehmen können.

Nach der Veröffentlichung dieser Vorgaben reduzierte sich das Teilnehmerfeld rasch. Irland stellte fest, dass man selbst nicht über ausreichend große Stadien verfügte. Ein Co-Ausrichter konnte auch nicht gefunden werden, so dass der Verband auf eine Kandidatur verzichtete. Auch Schottland und Wales mussten von einer Bewerbung absehen, weil die Erweiterungs- und Modernisierungskosten für die Stadien zu hoch gewesen wären. Schweden und Norwegen wiederum hatten mit großer Skepsis bei den politischen Entscheidungsträgern des Landes zu kämpfen. Die Bewerbung musste daher zurückgezogen werden, obwohl schon die entsprechenden Unterlagen eingereicht worden waren. Der russische Verband schließlich entschied sich, seine Ressourcen auf die – letztlich erfolgreiche – Kandidatur für die Weltmeisterschaft 2018 zu konzentrieren.

UEFA Präsident Michel Platini mit dem UEFA EURO 2008 Fußball . AFP PHOTO / DIETER NAGL
UEFA Präsident Michel Platini mit dem UEFA EURO 2008 Fußball . AFP PHOTO / DIETER NAGL

Die finale Abstimmung fiel dann knapper aus als erwartet. Da Italien bereits nach dem ersten Wahlgang ausgeschieden war, musste das UEFA-Exekutivkomitee letztlich im Mai 2010 zwischen Frankreich und der Türkei entscheiden. Beide Staaten hatten auch hochrangige politische Vertreter entsandt, um der Bewerbung noch einmal einen letzten Schub zu geben. Sowohl der französische Präsident Nicola Sarkozy, als auch sein türkischer Amtskollege Abdullah Gül waren bei der Abstimmung vor Ort. Letztlich gewann Frankreich hauchdünn mit sieben zu sechs Stimmen. Für die Türkei war dies bereits die dritte Abstimmungsniederlage in Folge. Schon bei der Vergabe der Turniere 2008 und 2012 war das Land nicht zum Zug gekommen.

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