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Offizielle WM Spielbälle

Offizielle WM-Fußbälle von 1950 bis 2018

Ebenso wie zu den Fußball-Europameisterschaften gibt es natürlich zur Fußball-Weltmeisterschaft auch immer exklusive Spielbälle. Diese werden normalerweise von adidas hergestellt und designt. Wir präsentieren hier alle WM-Spielbälle. Hier alle EM-Spielbälle.

Die WM Spielbälle wurden zur WM 2010 in Kapstadt präsentiert (Quelle: eigenes Archiv)
Die WM Spielbälle wurden zur WM 2010 in Kapstadt präsentiert (Quelle: eigenes Archiv)

WM 2018 in Russland – der Telstar 18

Telstar 18 heisst der neue WM 2018 Spielball für Russland. Den neuen Spielball veröffentlichte adidas gestern, eingesetzt wird er das erste Mal am 11.11. beim Testspiel zwischen WM-Gastgeber Russland und dem Vize-Weltmeister Argentinien. Die Spielball-Historie von adidas begann 1970 zur Weltmeisterschaft in Mexiko, damals hieß der Spielball Telstar. Der 2018er Version verpasste man die aktuelleste Technologie inklusive NFC-Chip, mit dessen Hilfe Fans via Smartphone personalisierte Inhalte abrufen und mit einer Community auf der ganzen Welt interagieren können.  Ein neues Panel-Design und eine optimierte Oberflächenstruktur gehören zu den Features des neuen Spielballs.

Der neue WM Spielball 2018 "Telstar18" von adidas.
Der neue WM Spielball 2018 „Telstar18“ von adidas.

Alle WM-Spielbälle von 1950 bis 2018

WM Ball NameWM JahrGastgeber
Telstar 182018Russland
Krasava2017Russland (confed-cup)
Brazuca2014Brasilien
Jabulani2010Südafrika
Teamgeist2006Deutschland
Fevernova2002Südkorea / Japan
Tricolore1998Frankreich
Questra1994USA
Etrusco Unico1990Italien
Azteca México1986Mexiko
Tango España1982Spanien
Telstar1978Argentinien
Telstar Durlast1974Deutschland
Telstar1970Mexiko
Challenge 4-Star1966England
Mr. Crack1962Chile
Top Star1958Schweden
Swiss WC Match Ball1954Schweiz
Super Duplo T1950Brasilien

WM 2014 in Brasilien – Brazuca

Der deutschen Mannschaft Glück brachte in Brasilien wohl auch der WM-Ball Brazuca, der für das brasilianische Lebensgefühl und Emotionen, Stolz und Herzlichkeit stehen sollte. Emotionen, die den Deutschen nach dem Gewinn des Weltmeistertitels mit Sicherheit nicht fehlten. Das brasilianische Lebensgefühl wird in den bunten Farben des Balls sichtbar. Aber auch die Eigenschaften wurden auf die klimatischen Verhältnisse des Landes abgestimmt und mit langen Tests perfektioniert. So konnte erreicht werden, dass der Ball nur maximal 0,2 % seines Eigengewichts an Wasser aufnimmt und aufgrund seiner Noppenprägung griffig und der Ballkontrolle sehr zugänglich ist. Davon konnten in dem Turnier 2014 nicht nur die deutschen Weltmeister wie Thomas Müller und Manuel Neuer profitieren, sondern auch herausragende Spieler wie Lionel Messi, Arjen Robben oder Neymar.

Der offizielle Spielball der FIFA World Cup 2014 - der Brazuca. AFP PHOTO/ EITAN ABRAMOVICH
Der offizielle Spielball der FIFA World Cup 2014 – der Brazuca. AFP PHOTO/ EITAN ABRAMOVICH

 

WM 2010 in Südafrika – Jabulani

Bei der erstmals in Südafrika stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft standen nicht nur die zahlreich vertretenen Vuvuzelas für gute Stimmung sondern auch der Name des offiziellen Adidas WM-Balls: denn er hieß Jabulani – übersetzt sich freuen. Dieser in elf verschiedenen Farben designte Ball zeichnet sich dadurch aus, dass seine einzelnen Elemente nicht mehr vernäht, sondern verschweißt sind, wodurch eine optimale Rundung gegeben ist. Insbesondere die an dieser WM beteiligten Torwärte, wie z.B. der Italiener Gianluigi Buffon oder der mit seiner spanischen Mannschaft im Jahr 2010 Weltmeister gewordene Iker Casillas äußerten jedoch Kritik an dem Ball. Für die deutsche Mannschaft, die zwar aufgrund von Tests bereits Erfahrung mit Jabulani hatten, reichte es in diesem Jahr auch nur für den 3. Platz.

Jabulani - der WM Spielball von 2010 in Südafrika (Quelle: eigenes Archiv)
Jabulani – der WM Spielball von 2010 in Südafrika (Quelle: eigenes Archiv)

WM 2006 in Deutschland – Teamgeist

teamgeist 2006 - der Wm-Ball (Quelle: eigenes Archiv)
teamgeist 2006 – der Wm-Ball (Quelle: eigenes Archiv)

Die 18. Austragung der Fußballweltmeisterschaft konnte im Jahr 2006 zum zweitem Mal nach 1974 in unserem Heimatland Deutschland stattfinden. Als Weltmeister konnte aus diesem Turnier die Mannschaft Italiens vorgehen, die sich im Finale beim Elfmeterschießen gegen Frankreich durchsetzen konnte. Deutschland erzielte zwar „nur“ den dritten Platz, stellte dafür aber mit Miroslav Klose den Torschützenkönig. Als andere hervorragende Spieler bei dieser WM taten sich der Franzose Zinédine Zidane und der italienische Torwart Gianluigi Buffon hervor. Der für die WM 2006 von Adidas gefertigte WM-Ball mit dem für Deutschland sehr passenden Namen +Teamgeist ist aus 14 zungenartigen Panels zusammengesetzt worden und hat als besonders hervorzuhebende Eigenschaft eine sehr hohe Wasserabweisung, sodass die Flugeigenschaften auch bei verregneten Spieltagen beibehalten wurden. Vorgestellt worden war der Ball im Jahr 2005 in Leipzig und im Finale der Weltmeisterschaft in einer goldenen Version eingesetzt.

WM 2002 in Südkorea und Japan – Fevernova

Fevernova WM Ball 2002
Fevernova WM Ball 2002

Die Fußballweltmeisterschaft 2002 war schon in der Hinsicht etwas Besonderes, dass sich erstmals zwei Länder die Austragung des Turniers teilten. Aber auch war es die letzte Ausspielung, bei der der Titelverteidiger direkt für das Turnier qualifiziert gewesen war. Das deutsche Team – geleitet von Rudi Völler – konnte nach Brasilien mit Spielern wie Oliver Neuville, Miroslav Klose, Oliver Kahn und Christoph Metzelder einen hervorragenden zweiten Platz erzielen. Der bei dieser Meisterschaft verwendete Spielball erschien in einem bunten Design, welches die vielfältige Kultur Asiens widerspiegeln sollte. Fevernova – „die neue Kugel“ machte seinem Namen alle Ehre, da er der erste FIFA-Spielball mit einer syntaktischen Schaumschicht war, die mit einem dreilagigen Polymer-Gewebe verbunden war und damit für eine präzise und leicht zu berechnende Flugbahn sorgen sollte. Ganz im Gegenteil dazu wurden jedoch schnell erste Klagen der Torhüter laut, die ein unberechenbares Flugverhalten des 435 Gramm schweren Balls bemängelten. Der Hersteller adidas konnte diese Beschwerden jedoch mit einer auf die Oberflächenbemalung zurückzuführenden optischen Täuschung erklären und abweisen.

WM 1998 in Frankreich – Tricolore

Tricolore 1998 WM Spiel (Quelle: eigenes Archiv)
Tricolore 1998 WM Spiel (Quelle: eigenes Archiv)

Die im Jahr 1998 in Frankreich gespielte Fußballweltmeisterschaft war für das Gastgeberland in zweifacher Hinsicht ein Erfolg. Nicht nur bei der Bewerbung für die Austragung hatte Frankreich sich durchgesetzt, sondern auch im Turnier selbst gegen die 31 anderen Teilnehmer. Besonders gute Spieler waren der Kroate Davor Šuker, der Argentinier Gabriel Batistuta oder der brasilianische Ronaldo. Aber auch die deutschen Spieler Oliver Bierhoff und Jürgen Klinsmann überzeugten, schieden jedoch leider mit ihrer Mannschaft im Viertelfinale aus. Der von adidas produzierte WM-Spielball trug den Namen Tricolore und stand nicht nur damit sondern auch mit seinen Farben für die Landesfarben der französischen Flagge. Erstmals außerhalb von Europa produziert wurde der Ball zu dem bis dahin modernsten Spielball und enthielt unter der Lederhaut eine Schaumfüllung.

WM 1994 in den USA – Questra

questra-wm-ball-1994 (Quelle: Eigenes Archiv)
questra-wm-ball-1994 (Quelle: Eigenes Archiv)

Das bisher einzige Mal gewannen die USA im Jahr 1994 die Bewerbung um den Austragungsort des bedeutendsten Turniers für Fußball-Nationalmannschaften. Leider schieden die USA selbst dann aber bereits im Achtelfinale aus, während Brasilien das Turnier im Elfmeterschießen gegen Italien gewann und Deutschland das Viertelfinale gegen Bulgarien verlor. Berühmte deutsche Spieler der damaligen Weltmeisterschaft waren Rudi Völler und Lothar Matthäus. Der Spielball Questra war der erste mit einer weißen Schicht aus Polyethylen ausgestattete Ball. Dadurch konnte eine sehr hohe Energierückgabe erzielt werden. Auch für die Schonung der Köpfe der Spieler war gesorgt, indem eine geschäumte und kompressionsfähige Schicht zur Dämpfung eingesetzt worden ist.

WM 1990 in Italien – Etrusco Unico

Etrusco Unico WM Ball 1990 (Quelle:eigenes Archiv)
Etrusco Unico WM Ball 1990 (Quelle:eigenes Archiv)

Für die deutsche Mannschaft ein besonders erfolgreiches Turnier war die WM 1990 in Italien, da sie sich ihren dritten Weltmeistertitel holen konnte. Unter der Führung von Franz Beckenbauer verhalfen Spieler wie Andreas Möller, Jürgen Klinsmann, Rudi Völler und Karl-Heinz Riedle ihrem Team zum Erfolg und setzten sich gegen andere Favoriten wie Brasilien, Argentinien und die Niederlande durch. Der offizielle Spielball der WM 1990 trug den Namen Etrusco Unico. Dieser lässt sich von dem antiken Volk der Etrusker, die für die Historie Italiens von großer Bedeutung waren, herleiten. Erstmals wurde ein Fußball für die WM mit einer schwarzen inneren Schicht aus Polyurethan-Schaum hergestellt, welche für zu dem Zeitpunkt bestmögliche Wasserabweisung sorgte. Umgeben wurde der Spielball zusätzlich mit einer Schicht aus Latex, sodass Festigkeit und Stabilität gewährleistet waren.

WM 1986 in Mexico – Azteca México

azteca adidas wm Spielball 1986 (Quelle: eigenes Archiv)
azteca adidas wm Spielball 1986 (Quelle: eigenes Archiv)

Die Fußballweltmeisterschaft 1986 fand in Mexiko statt, nachdem eigentlich Kolumbien den Zuschlag bekommen hatte, dann jedoch die Auflagen der FIFA nicht erfüllen konnte. Weltmeister dieses Turniers ist Argentinien geworden, die Deutschland im Finale mit einem knappen 3:2 Sieg schlugen. Bei dem Namen des Spielballs hat sich adidas auf das Gastgeberland bezogen und ihn Azteca México genannt. Der Fußball war aus 32 handgenähten Panels zusammengesetzt und erstmals nicht aus echtem Leder, sondern aus synthetischen Materialien. Unter der Außenschicht verbargen sich drei weitere Schichten unterschiedlicher Strukturen, was dazu diente, dass sich der Ball sofort nach einem Schuss in seine Originalform zurückbrachte und dieses auch in Höhen oder bei regnerischen Konditionen beibehalten konnte. Profitieren konnten in dem Turnier davon als deutsche Spieler unter anderem Pierre Littbarski, Felix Magath, Lothar Matthäus und Karl-Heinz Rummenigge.

WM 1982 in Spanien – Tango España

Im Jahr 1982 fand die Fußballweltmeisterschaft erstmals in Spanien statt.
Bei dieser Austragung des Turniers sind für die deutsche Mannschaft zum Beispiel Klaus Fischer, Karl-Heinz Rummenigge, Paul Breitner oder Hansi Müller angetreten. Sie schafften es mit der Mannschaft auch bis ins Finale, verloren dies jedoch leider gegen Italien mit einem 1:3. Der Spielball mit dem Namen Tango España wurde für die WM 1982 von adidas nicht komplett neu designet und produziert. Vielmehr ähnelte er seinen Vorgängern und lediglich kleine Veränderungen wurden vorgenommen. Bedeutender Unterschied zum Spielball der vorhergegangen WM war, dass die Nähte der Panels nicht mehr nur zusammengenäht sondern auch geschweißt wurden. Auch wurde eine wasserabweisende Schicht benutzt, sodass weniger Feuchtigkeit von dem Fußball aufgenommen worden ist und so das Gewicht des Balls im Laufe des Spiels nicht erhöht wurde.

Paul Breitner bei der WM 1982 beim 1:3 Spiel gegen Italien. AFP PHOTO
Paul Breitner bei der WM 1982 beim 1:3 Spiel gegen Italien. AFP PHOTO

WM 1978 in Argentinien – Tango Rosario

Tango Rosario wm-spielball 1978 (Quelle: eigenes Archiv)
Tango Rosario wm-spielball 1978 (Quelle: eigenes Archiv)

Im Jahr 1978 fand die elfte Ausspielung der Fußball-Weltmeisterschaft in Argentinien statt. Im Endspiel standen sich Argentinien und die Niederlande gegenüber. Argentinien gewann mit 3:2 und wurde so zum Fußball-Weltmeister im eigenen Land. Auch der beste Torschütze mit insgesamt 6 Toren stammte aus Argentinien. Von den deutschen Spielern konnte Karl-Heinz Rumennige gefolgt von Dieter Müller die meisten Tore erzielen. Daneben waren in der Mannschaft unter anderem Klaus Fischer, Hansi Müller und Berti Vogts aufgestellt. Leider schied jedoch diese Mannschaft erstmals bei einer Weltmeisterschaft bereits nach den Gruppenspielen als Gruppendritter aus, sodass das Turnier für die Deutschen schnell beendet war. Als offizieller WM-Ball wurde der wie nun immer von adidas hergestellte Tango Durlast eingesetzt. Dieser war zur Abweisung von Regen imprägniert worden und auch etwas leichter als der vorherige Telstar Durlast. Wesentliche Veränderungen bezogen sich aber nur auf das Design, nicht auf die Beschaffenheit. Diese hatte sich ja schließlich in den vorherigen durch die hohe Qualität bewährt, sodass mit dem Tango Durlast ein zuverlässiger Fußball für die Weltmeisterschaft in Argentinien und auch weitere Meisterschaften verwendet wurde.

WM 1974 in Deutschland – Telstar Durlast

telstar durlast 1974
telstar durlast 1974

Nach mehreren vergeblichen Bewerbungsversuchen für die Austragung der Weltmeisterschaft bekam Deutschland im Jahr 1974 endlich den Zuschlag und durfte die Fußball-Weltmeisterschaft veranstalten. Beflügelt durch die Spiele vor heimischen Publikum schaffte die deutsche Mannschaft es sogleich, sich auch den Weltmeister-Titel zu holen. Es gewann im Finale gegen den Nachbarn Holland mit einem 2:1. Mit einer hervorragenden Torquote stich wieder einmal Gerd Müller hervor, der auch das entscheidende Tor im Finale schoss. Aber auch die anderen deutschen Spieler wie Jürgen Grabowski, Paul Breitner und Wolfgang Overath trugen zum Erfolg der Mannschaft bei. Als Spielball wurde nach der Zufriedenheit im Jahr 1970 erneut der Telstar eingesetzt. Aufgrund kleiner Änderungen im Hinblick auf die wasserabweisende und vor Beschädigung geschützten Oberfläche bekam der Telstar den Zusatz Durlast.

WM 1970 in Mexico – Telstar

telstar 1970 wm-spielball
telstar 1970 wm-spielball

Die Fußball-Weltmeisterschaft fand im Jahr 1970 in Mexico statt. Besonders war bei dieser neunten Ausspielung des Turniers, dass sich erstmalig zwei frühere Weltmeister bis ins Finale durchgesetzt hatten und nun gegeneinander spielten. Diese beiden waren Italien und Brasilien, wobei Brasilien gewinnen konnte und sich damit den dritten Weltmeistertitel sicherte. Für die deutschen Fans zuhause war erfreulich, dass bei dieser WM zum ersten Mal die Fußballspiele aus Lateinamerika live und sogar in Farbe im europäischen Fernsehen übertragen werden konnten. So konnten die daheimgebliebenen Fans ihrem deutschen Team um Sepp Maier, Gerd Müller, Richard Libuda und Franz Beckenbauer auch im Fernsehen zuschauen. Der offizielle WM-Ball in diesem Jahr war der Telstar. Nachdem erstmalig die FIFA selbst die Auswahl des Fußballs in die Hand genommen hatte, war der Sportproduktehersteller adidas für die Herstellung des Spielballs eingesetzt worden. Wie seine Vorgänger bestand auch der Telstar noch vollständig aus Leder, wurde jedoch im klassischen Schwarz-Weiß-Design produziert. Angeordnet waren die Farben in zwanzig weißen Sechsecken und zwölf schwarzen Fünfecken. Mit dieser Gestaltung wurde der Telstar zu einem der beliebtesten Fußbälle weltweit und wurde nach der WM über 600.000 mal verkaut.

WM 1966 in England – Challenge 4-Star

Die WM 1966, die in England stattgefunden hatte, ging durch ein besonderes Ereignis in die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften ein. Dieses war das im Finale von England gegen Deutschland gefallene Wembleytor, welches höchst umstritten war, der englischen Nationalmannschaft aber in der Verlängerung den Titel einbrachte. Deutschlands Mannschaft war in diesem Turnier besetzt mit den sehr torreichen Spielern Franz Beckenbauer und Helmut Haller, aber auch zum Beispiel mit den Angriffs-Spielern Lothar Emmerich und Sigfried Held. Der offizielle WM-Ball war entsprechend des Gastgeberlandes auch in England produziert worden und trug den englischen Namen Challenge 4-Star. Der Lederball überzeugte im Gegensatz zur WM in Chile mit guter Qualität und war in 300 unterschiedlichen Modellen vorgestellt worden. Das schließlich verwendete Modell wies allerdings kaum Unterschiede zu dem bereits im Jahr 1958 in Schweden eingesetzten Top Star auf.

WM 1962 in Chile – Mr.Crack

Bei der WM 1962 in Chile, die von Anfang an unter Kritik gestanden hatte, gewann wie auch bei der WM zuvor Brasilien, während die deutsche Mannschaft um dem letzten Einsatz von Sepp Herberger und mit Spielern wie Hans Schäfer, Uwe Seeler, Hans Szymaniak oder Albert Brülls, leider bereits im Viertelfinale gegen Jugoslawien mit 0:1 ausschied.
Spielen durften oder in diesem Fall wohl eher mussten die Fußballer bei der siebten Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft mit dem Spielball Mr.Crack. Dieser Ball hatte den wohl außergewöhnlichsten und kreativsten Namen aller WM-Bälle, konnte jedoch mit seinen Eigenschaften beim Spielen nicht überzeugen. Verwendet wurden bei der Herstellung in Chile selbst nicht mehr wie gewohnt längliche Panels, sondern achteckige. Daran wäre nichts zu bemängeln gewesen, wenn der Ball auch qualitativ hochwertig und den Anforderungen für eine Weltmeisterschaft entsprechend produziert worden wäre. Im Laufe der einzelnen WM-Spiele zeigten sich jedoch Mängel, da der Ball an Gewicht und Farbe verlor. Dies hatte zur Folge, dass er zum Ende des Turniers hin ausgetauscht werden musste und so der Spielball Top Star aus der WM 1958 erneut zum Einsatz kam.

WM 1958 in Schweden – Top Star

Im Jahr 1958 war das Land Schweden der einzige Bewerber für die Austragung der Fußballweltmeisterschaft gewesen, sodass diese dann auch dort stattfand. Bei dieser Weltmeisterschaft ist besonders die Teilnahme eines Spielers hervorzuheben. Der zu dem Zeitpunkt erst 17-Jährige und später zum Weltstar gewordene Pelé verhalf seiner brasilianischen Mannschaft zu ihrem ersten WM-Titel mit einem Finalsieg gegen Schweden von 5:2. Auch der nach der WM 1954 gefeierte Helmut Rahm nahm wieder an dem Turnier teil, zusammen mit seinen deutschen Teamkollegen wie Hans Schäfer, Uwe Seeler und Hans Cieslarczyk. Der offizielle Spielball war nach zahlreichen Tests aus 100 anderen Bällen ausgewählt worden und zeichnete sich dadurch aus, ein flüssiges Spiel zu gewährleisten. Der Top Star war jedoch im Vergleich zum Swiss WC Match Ball aus der WM 1954 nicht erwähnenswert verändert worden.

WM 1954 in der Schweiz – Swiss WC Match Ball

Die für Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg erste Fußballweltmeisterschaft fand im Jahr 1954 in der Schweiz statt. Nicht nur war die Freude über die Teilnahme überhaupt groß, sondern auch dann, als Helmut Rahn mit seinem Tor im Finale, bekannt als das legendäre Wunder von Bern, den Titel für Außenseiter Deutschland holte. Gespielt und geschossen wurde bei dieser Austragung der Weltmeisterschaft mit dem Swiss WC Match Ball. Dieser war kaum unterschiedlich zu seinem Vorgänger, dem Super Dupla T, war aber nicht mehr aus gefettetem Leder hergestellt worden, sondern aus einem lohgegerbten Leder. Auch waren nicht 12 Panels miteinander verbunden worden, sondern 18 und die Färbe änderte sich von einem satten Braun zu einem Gelbton.

WM 1950 in Brasilien – Super Duplo T

Nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals wieder fand die Weltmeisterschaft im Jahr 1950 in Brasilien statt. Deutschland nahm an diesem Turnier allerdings nicht teil, da der Deutsche Fußballbund noch nicht wieder in die FIFA aufgenommen worden war. Trotz der Favoritenrolle des Gastgeberlands Brasilien, gewann jedoch überraschend Uruguay die Weltmeisterschaft und holte sich mit einem 2:1 Sieg gegen Brasilien den Titel. Der offizielle Spielball der WM 1950 war der Super Duplo T. Ein Fußball, hergestellt aus echtem braunen Rindsleder, angeordnet in 12 Panels und mit einem Ventil zum Aufpumpen versehen.

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