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Rückennummer 13 im Deutschland Trikot: Lukas Klostermann

Was bedeutet die Rückennummer 13 und macht sie zu einer besonderen Trikotnummer auf dem Fußball-Spielfeld?

Rückennummer 13
Rückennummer 13

Die Bedeutung der Rückennummer 13 leitet sich vor allem aus dem Merkmal der 13 als Glück- oder Unglückszahl ab. Das zeigt sich beispielsweise an dem Kulturphänomen vom Freitag, dem 13., der mancherorts als Unglückstag gilt. Bei einer WM oder EM Endrunde würde die Rückennummer 13 Unglück bringen, wenn ein Spieler keinen Einsatz bekam. Allerdings kann die 13 auch Glück bringen. So war etwa die allererste jemals gezogene Zahl bei der deutschen Lotterieziehung „6 aus 49“ eine 13. In der WM und EM Geschichte der Deutschen Nationalmannschaft ragen vor allem Gerd Müller (Bayern München) und Michael Ballack (Bayer Leverkusen, Bayern München, Chelsea FC) als berühmte Vertreter der Rückennummer 13 heraus.

Welcher Spieler hat aktuell die Trikotnummer 13 in der Deutschen Nationalmannschaft?

DFB Trikotnummer 13: Lukas Klostermann

Update 20.März 2019 – Die Rückennummer 13 auf dem DFB Trikot hat seit dem März 2019 Lukas Klostermann.

Derzeit ist die Rückennummer 13 in der Nationalmannschaft ein Beispiel für eine Mischung aus Glücks- und Unglücksfall. Im Vorfeld der WM 2010 wurde der damalige Inhaber der Rückennummer 13, Michael Ballack im Pokalfinale von Kevin-Prince Boateng (damals Portsmouth FC) so hart gefoult, dass er in Folge einer Verletzung am Syndesmoseband auf eine WM Teilnahme verzichten musste. Auf ihn folgte Thomas Müller, der seit der WM 2010 die Rückennummer 13 in der Nationalmannschaft trug. Sein erstes Länderspiel gegen Argentinien am 3. März 2010 war das einzige Länderspiel bei der Müller die Rückennummer 25 trug, die er auch bei seinem Verein FC Bayern München trägt.

Aber auch Lars Stindl durfte bei den letzten Länderspielen mit der Trikotnummer 13 auf den Platz – nämlich als Thomas Müller geschont worden war.

Thomas Müller mit der Nummer 13 im neuen Away Trikot händigt bei seiner Auswechselung gegen Spanien die Kapitänsbinde an Jerome Boateng. AFP PHOTO / ODD ANDERSEN
Thomas Müller mit der Nummer 13 im neuen Away Trikot händigt bei seiner Auswechselung gegen Spanien die Kapitänsbinde an Jerome Boateng. AFP PHOTO / ODD ANDERSEN
Thomas Müller trägt die Nummer 13 auf dem DFB Trikot 2018.
Thomas Müller trägt die Nummer 13 auf dem DFB Trikot 2018.

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Tragische Nr 13: Kapitän Davide Astori vom AC Florenz

Aktuell 14.März 2018: Nach dem Tod von AC Florenz Kapitän Davide Astori am 4.März wird der Club seine Nummer 13 nicht mehr vergeben. Das gilt für die A-Mannschaft, als auch für die Frauen-Teams und die Jugendmannschaften. Florenz-Kapitän Davide Astori verstarb im Alter von 31 jahren an plötzlichem Herzversagen.

Das Team verabschiedete sich beim 1.Ligaspiel nach seinem Tod mit einer Choreografie in der 13.Spielminute in Anlehnung an seine Rückennummer. Fans zauberten „Davide 13“ in den Vereins- und italienischen Nationalfarben auf die Tribüne.

Welche Spieler trugen bei den WM Titel 1954, 1974, 1990 und 2014 die Rückennummer 13 in der DFB Mannschaft?

Thomas Müller war es auch, der bei der WM 2014 die Rückennummer 13 inne hatte. Er war beim Titelgewinn in Brasilien ein enorm wichtiger Spieler. In den Gruppenspielen sowie dem Achtelfinale gegen Algerien war Müller im Mittelsturm postiert und dankte dem Trainer mit vier Toren und zwei Vorlagen. Nach seinem Wechsel auf die rechte Außenbahn ab dem Viertelfinale steuerte Müller je ein weiteres Tor und eine weitere Vorlage bei, beide im Halbfinale gegen Brasilien. Müller kam schon bei seinem WM Debüt 2010 als Rechtsaußen zum Einsatz.

Michael Ballack (C) feiert sein Tor gegen Tschechien am 23. Juni 2004 bei der EM 2004 in Portugal AFP PHOTO ADRIAN DENNIS
Michael Ballack (C) feiert sein Tor gegen Tschechien am 23. Juni 2004 bei der EM 2004 in Portugal AFP PHOTO ADRIAN DENNIS

Auch bei der WM 1974 nannte mit Gerd Müller ein Torjäger von Bayern München die Rückennummer 13 sein Eigen. „Kleines dickes Müller“ spielte allerdings nicht ausschließlich mit der Rückennummer 13. In einigen Spielen durfte er auch mit der Rückennummer 9 auflaufen, die er sonst im Vereinsfußball trug. Bei WM Endrunden hatte Müller allerdings immer die Rückennummer 13. wie bei seiner ersten WM 1970. Der derzeitige Co-Trainer von Bayern II war bis zur WM 2014 der erfolgreichste WM Torschütze der DFB Mannschaft, bis er von Miroslav Klose abgelöst wurde, der Müllers Rekord von 14 WM Toren um zwei Treffer verbesserte. Gerd Müller war es auch der im WM Finale 1974 gegen die Niederlande den entscheidenden Treffer zum 2:1 per typischem Flachschuss aus der Drehung markierte. Es war das letzte Spiel Müllers im Nationaldress mit der Rückennummer 13. Bei der Vorrundenniederlage gegen die DDR, bei denen Reinhard Lauck (BFC Dynamo) über 90 Minuten in der Rückennummer 13 spielte, war aber auch Gerd Müller machtlos.

Bei der WM 1954 hatte Max Morlock die Rückennummer 13 inne. Der Nürnberger Morlock war als Halbstürmer im WM-System von Trainer Herberger vorgesehen und machte mit seinem Kampfgeist und seiner Dynamik auf sich aufmerksam. „Maxl“ erzielte in seinen 28 Länderspielen insgesamt 23 Treffer und war auch beim WM Titel 1954 von wichtiger Bedeutung. So war er gleich beim ersten Spiel gegen die Türkei war am wichtigen 1:1-Ausgleichstreffer Hans Schäfers beteiligt. Im Anschluss daran wusste er auch mit seinen läuferischen und defensiven Attributen zu überzeugen und erzielte im WM Finale gegen Ungarn den wichtigen Anschlusstreffer zum 1:2 in der zehnten Spielminute.

Etwas glückloser agierte bei der WM 1990 der Mittelstürmer Karl-Heinz Riedle im Trikot mit der Rückennummer 13. In seinen beiden Einsätzen in der Startelf gegen die ČSSR im Viertelfinale und gegen England im Halbfinale blieb Riedle, wie im gesamten Turnierverlauf, ohne Torerfolg. Den WM Sieg im Finale gegen Argentinien erlebte Riedle von der Bank. Interessant ist Riedles Historie auf Vereinsebene, wo er bei Borussia Dortmund zwischen 1993 und 1997 insgesamt acht Mal die Rückennummern wechselte und wahlweise mit der 9, der 11, der 13 oder der 16 auflief.

Wer trug die Rückennummer 13 bei der Fußball EM 2016?

Wie schon bei dem WM und EM Turnieren zuvor erhielt Thomas Müller bei der EM 2016 in Frankreich die Rückennummer 13. Der Bayern-Stürmer stand während des gesamten Turniers auf dem Spielfeld, überzeugte aber mehr durch seine Spielintelligenz und seinen Kampfgeist, als durch seinen guten Torriecher. In den sechs Spielen der EM 2016 blieb Müller torlos, gab aber im letzten Vorrundenspiel gegen Nordirland die Vorlage zum entscheidenden 0:1. Seit der EM 2016 ist Müller immer wieder von Verletzungssorgen geplagt und verpasste einige Spiele der WM Qualifikation sowie den Confed Cup 2017, wo er von Lars Stindl in der Rückennummer 13 vertreten wurde.

Toni Kroos (links) und Thomas Müller beim Länderspiel gegen Polen bei der EM 2016 / AFP PHOTO / FRANCK FIFE
Toni Kroos (links) und Thomas Müller beim Länderspiel gegen Polen bei der EM 2016 / AFP PHOTO / FRANCK FIFE

Welcher Spieler lief in der WM und EM Geschichte der Deutschen Nationalmannschaft mit der Rückennummer 13 auf?

In der Zeit zwischen der WM 1954 und der WM 1970 trugen in der Nationalmannschaft drei Spieler der linken Außenbahn die Rückennummer 13. Bei der WM 1958 in Schweden schickte Bundestrainer Herberger Bernhard „Berni“ Klodt ins Rennen, der den FC Schalke 04 als Kapitän zur Meisterschaft in der Oberligasaison 1957/58 führte, zu der er 15 Treffer beisteuerte. Allerdings war die Konkurrenz auf den Flügelpositionen in der Nationalmannschaft so groß, dass Klodt nur in zwei Vorrundenspielen zum Einsatz kam. Bei der WM 1962 hatte der Hamburger Verteidiger für die linke Außenbahn Jürgen Kurbjuhn die Rückennummer 13 inne. Allerdings war ihm, ebenso wie dem Vertreter der Rückennummer 13 bei der WM 1966 Heinz Hornig (1. FC Köln), kein Einsatz in Mannschaft vergönnt.

Bei der WM 1994 in den USA war der spätere Bundestrainer Rudi Völler ein wenig besser unterwegs. Nachdem er zwischen der EM 1992 und der WM 1994 kaum an den Freundschaftsspielen teilnahm, stand er während der WM wieder im Aufgebot. Im Achtelfinale gegen Belgien durfte „Tante Käthe“ mit der neuen Rückennummer 13 sogar von Beginn an mitwirken und war an allen drei Treffern der DFB-Elf beim 3:2-Sieg beteiligt.

Michael Ballack feiert sein 39.Tor am 21 Juni 2002 gegen die USA beim 2002 FIFA World Cup Korea/Japan. - natürlich in seiner Rückennummer 13. AFP PHOTO/EMMANUEL DUNAND
Michael Ballack feiert sein 39.Tor am 21 Juni 2002 gegen die USA beim 2002 FIFA World Cup Korea/Japan. – natürlich in seiner Rückennummer 13. AFP PHOTO/EMMANUEL DUNAND

Bei der EM 1992, wo Völler ein letztes Mal die 9 trug, war Andreas Thom der Spieler der die Rückennummer 13 bekam. Der hochgelobte Angreifer aus der Jugend von Dynamo Dresden galt nach dem WM Titel von 1990 und der Vereinigung der Fußballverbände DFB und DFV als große Sturmhoffnung. Bundestrainer Vogts war da anderer Meinung und ließ Thom während des gesamten Turniers auf der Bank rosten. Erst im Finale kam der Neu-Leverkusener Stürmer Thom zu einem zehnminütigen Kurzeinsatz, konnte das Spielgeschehen aber auch nicht mehr entscheidend beeinflussen.

TurnierNationalspieler mit der Rückennummer 13 (Trikot Nr.13)
WM 1954Max Morlock (1. FC Nürnberg)
WM 1958Berni Klodt (FC Schalke 04)
WM 1962Jürgen Kurbjuhn (Hamburger SV)
WM 1966Heinz Hornig (1. FC Köln)
WM 1970, 1974, EM 1972Gerd Müller (Bayern München)
EM 1976Dietmar Danner (Borussia Mönchengladbach)
WM 1978Harald Konopka (1. FC Köln)
EM 1980Rainer Bonhof (Valencia CF)
WM 1982Uwe Reinders (Werder Bremen)
EM 1984Lothar Matthäus (Borussia Mönchengladbach)
WM 1986Karl Allgöwer (VfB Stuttgart)
EM 1988Wolfram Wuttke (1. FC Kaiserslautern)
WM 1990Karl-Heinz Riedle (Lazio Rom)
EM 1992Andreas Thom (Bayer Leverkusen)
WM 1994Rudi Völler (Bayer Leverkusen)
EM 1996Mario Basler (Werder Bremen)
WM 1998Jens Jeremies (Bayern München)
Confed Cup 1999Oliver Neuville (Bayer Leverkusen)
WM 2002, 2006, EM 2000, 2004, 2008, Confed Cup 2005Michael Ballack (Bayer Leverkusen, Bayern München, Chelsea FC)
WM 2010, 2014, 2018 EM 2012, 2016Thomas Müller (Bayern München)
Confed Cup 2017Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach)
ab 2019Lukas Klostermann

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