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Rückennummer 8 im Deutschland Trikot – Toni Kroos

Wer trägt die Rückennummer 8?

Rückennummer 8
Rückennummer 8

Was bedeutet die Rückennummer 8 und macht sie zu einer besonderen Trikotnummer auf dem Fußball-Spielfeld?

Der Spieler mit der Rückennummer 8 ist auf dem Fußballplatz ein Spieler, der als Verbindung zwischen Verteidigung und Angriff agiert. Er ist mit Offensivtalenten ausgestattet, kann aber auch in der Defensive aushelfen. Als die Rückennummern im Fußball in den 1930er-Jahren eingeführt wurden, war die Rückennummer 8 für Spieler in der ersten Angriffsreihe vorgesehen. Daher stammt auch die Bezeichnung „Inside-Right“ für Spieler mit der Rückennummer 8, die anzeigt, dass Spieler aus einer halbrechten Position in die Mitte ziehen und dort für Torgefahr sorgen sollen.

Welcher Spieler hat aktuell die Trikotnummer 8 in der Deutschen Nationalmannschaft?

DFB Trikotnummer 8: Toni Kroos

Seit der EM 2016 kamen drei Spieler mit der Rückennummer 8 zum Einsatz. Zuvor war Mesut Özil (Werder Bremen, Real Madrid, Arsenal FC) der angestammte Spieler mit der Nummer 8. Nach seinem Wechsel auf die 10 übernahmen Serge Gnabry (damals Werder Bremen), Toni Kroos (Real Madrid) und Leon Goretzka (noch FC Schalke 04) die Rückennummer 8. Beim Confed Cup 2017 trug Leon Goretzka, der im Sommer 2018 ablösefrei zu Bayern München wechselt, die Rückennummer 8. Nach dem Turnier in Russland bekam aber Toni Kroos die Rückennummer und Goretzka wechselte zur Rückennummer 19. Es kann sein, dass Toni Kroos auch bei der Titelverteidigung in Russland 2018 von der Rückennummer 18 auf die 8 wechselt.

Leon Goretzka (Nummer 18) und Toni Kroos (Nummer 8) im neuen DFB Trikot 2020! (Photo by INA FASSBENDER / AFP)
Leon Goretzka (Nummer 18) und Toni
Kroos (Nummer 8) im neuen DFB Trikot 2020!
(Photo by INA FASSBENDER / AFP)
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Toni Kroos mit seiner Lieblingsnummer 8 auf dem neuen Away Trikot von Deutschland beim Testspiel gegen Brasilien im März 2018. (Foto AFP)
Toni Kroos mit seiner Lieblingsnummer 8 auf dem neuen Away Trikot von Deutschland beim Testspiel gegen Brasilien im März 2018. (Foto AFP)

Welche Spieler trugen bei den WM Titel 1954, 1974, 1990 und 2014 die Rückennummer 8 in der DFB Mannschaft?

Toni Kroos feiert sein Last Minute Tor gegen Schweden am 23.6.2018 in der WM Gruppe F - Deutschland gewinnt mit 2:1. / AFP PHOTO / Odd ANDERSEN
Toni Kroos feiert sein Last Minute Tor gegen Schweden am 23.6.2018 in der WM Gruppe F – Deutschland gewinnt mit 2:1. / AFP PHOTO / Odd ANDERSEN

Noch bei der WM 2014 in Brasilien trug Mesut Özil die Rückennummer 8 in der deutschen Nationalmannschaft. Seit der WM 2010 hatte der offensive Mittelfeldspieler diese Rückennummer bei insgesamt vier großen Turnieren an und kam dort regelmäßig zum Einsatz. Bei der WM 2014 stand Özil dann auch bei allen Spielen in der Startformation und dankte es mit seinem entscheidenden Treffer im Achtelfinale gegen Algerien, wo er in der 119. Spielminute das 2:1 erzielte. Die Rückennummer 8 hatte Özil dann bis zum Abschiedsspiel von Lukas Podolski im März 2017.

Mesut Özil im Drei-Sterne-Trikot im Finale (Foto AFP)
Mesut Özil im Drei-Sterne-Trikot im Finale (Foto AFP)

Ein ganz ähnlicher Spielertyp wie Özil trug bei der WM 1990 die Rückennummer 8. Die Rede ist von Thomas Häßler (1. FC Köln, AS Rom, Karlsruher SC), der bei der WM 1990, der EM 1992 und der WM 1994 mitwirkte. Beim WM Gewinn in Rom 1990 spielte er regelmäßig, mit Ausnahme der Spiele im Achtelfinale gegen die Niederlande und im Viertelfinale gegen die ČSSR. In den beiden Entscheidungsspielen gegen England und Argentinien war Häßler aber wieder mit dabei und trug dabei die Rückennummer 8.

Thomas Haessler (R) gegen die Russen Dmitri Khokhlov(L) undVladislav Radimov (C) bei der EURO 1996 in Manchester.
AFP PHOTO

Der gebürtige Berliner Thomas„Icke“ Häßler war es auch, der im entscheidenden Spiel der WM Qualifikation gegen Wales den 2:1-Treffer markierte und so erst die Teilnahme an der WM Endrunde sicherte. Nachdem sich zwischen 1994 und 2000 Mehmet Scholl, Lothar Matthäus (beide Bayern München) und Dariusz Wosz (Hertha BSC) in der Rückennummer 8 ausprobieren durften, übernahm „Icke“, jetzt in Diensten von 1860 München, bei der EM 2000 ein letztes Mal die Nummer 8.

Bei der WM 1974 hatte mit Bernd Cullmann ein weiterer Profi des 1. FC Köln die Rückennummer 8 inne. Der etatmäßige Libero kam allen drei Gruppenspielen vor dem Duo Beckenbauer und Schwarzenbeck als Verbindung zu Wolfgang Overath (1. FC Köln) und Uli Hoeneß (Bayern München) zum Einsatz. Nach der Niederlage gegen die DDR-Mannschaft kam Cullmann aber zu keinem weiteren Einsatz im WM Turnier, da er durch Rainer Bonhof (Borussia Mönchengladbach) ersetzt wurde. Der DDR-Spieler mit der Rückennummer 8, Linksaußen Wolfram Löwe (1. FC Lok Leipzig) erlebte die Partie der Vorrunde aber nur von der Bank.

Bei der WM 1954 stand im Finale in Bern mit „Charly“ Karl Mai (SpVgg Fürth) ein Spieler mit der Rückennummer 8 auf dem Platz. Der Außenläufer war elementarer Bestandteil der Defensivreihe und zusammen mit Horst Eckel vor der Reihe der Vorstopper positioniert. Als Höhepunkt gilt seine ausgezeichnete Manndeckung gegen den ungarischen WM Torschützenkönig Sándor Kocsis, der insgesamt elf Treffer erzielte, aber im Finale ohne Torerfolg blieb.

Wer trug die Rückennummer 8 bei der Fußball EM 2016?

Die EM 2016 war das letzte große Turnier bei dem Mesut Özil die Rückennummer 8 getragen hat. Er spielte die Endrunde in Frankreich komplett durch und verpasste keine Spielminute. Er war im Eröffnungsspiel gegen die Ukraine an einem Treffer beteiligt und erzielte im Viertelfinale gegen Italien den zwischenzeitlichen Führungstreffer, verschoss dann aber folgenlos einen Elfer im Elfmeterschießen. Nachdem er während des gesamten Turniers als zentraler offensiver Mittelfeldspieler agierte, wurde er von Bundestrainer Joachim Löw im Halbfinale gegen Frankreich als Rechtsaußen eingesetzt.

DFB-Spieler Mesut Özil am Ball während des Freundschaftsspiel Deutschland gegen Italien in München am 29.März.2016 / AFP / PATRIK STOLLARZ

Welcher Spieler lief in der WM und EM Geschichte der Deutschen Nationalmannschaft mit der Rückennummer 8 auf?

Zum Nachfolger von „Charly“ Mai in der Rückennummer 8 wurde bei der WM 1958 der WM Torschütze Helmut Rahn erklärt, der vier Jahre zuvor aus dem Hintergrund schießen musste und es mit großen Erfolg tat. Auf Helmut Rahn, der respektvoll „Der Boss“ gerufen wurde, folgte Helmut Haller ins Trikot mit der Nummer 8. Helmut Haller erzielte bei 33 Länderspielen immerhin 13 Treffer und galt in den frühen 1960er-Jahren als großes Talent in der deutschen Nationalmannschaft.

Den größten Auftritt hatte Haller bei der WM 1966, wo er sechs WM Treffer beisteuerte und hinter Eusébio (Portugal) Zweiter der Torjägerliste wurde. Haller hatte sich zu dieser Zeit bereits von seinem Heimatverein FC Augsburg verabschiedet und spielte in Italien beim FC Bologna. Dort hinterließ er solch bleibende Eindrücke, dass er als „größter Spieler, den wir je gehabt haben“ bezeichnet wurde. Der UEFA-Präsident und mehrfache Europäische Fußballer des Jahres Michel Platini nannte Haller einer „Legende“.

Nach dem WM Finale 1966 ließ sich Haller zu einer einmaligen Aktion verführen, als er den Spielball des Spieles an sich nahm und mit nach Deutschland brachte. Laut englischer Tradition hätte der Ball allerdings dem Schützen des Hattricks Geoff Hurst gehört und nicht dem Verlierer des Finales, wie es die deutsche Tradition besagt. Erst bei der EM 1996 reiste der Spielball zurück auf die Insel, wo Haller nach eigenen Aussagen 80.000 Britische Pfund für den Ball erhielt.

TurnierNationalspieler mit der Rückennummer 8 (Trikot Nr.8)
WM 1954Charly Mai (SpVgg Fürth)
WM 1958Helmut Rahn (Rot-Weiss Essen)
WM 1962, 1966, 1970Helmut Haller (BC Augsburg, Brescia Calcio, Juventus Turin)
EM 1972Uli Hoeneß (Bayern München)
WM 1974Bernd Cullmann (1. FC Köln)
EM 1976Uli Hoeneß (Bayern München)
WM 1978Herbert Zimmermann (1. FC Köln)
EM 1980Karl-Heinz Rummenigge (Bayern München)
WM 1982Klaus Fischer (1. FC Köln)
EM 1984Klaus Allofs (1. FC Köln)
WM 1986, EM 1988Lothar Matthäus (Bayern München)
WM 1990, 1994, EM 1992Thomas Häßler (1. FC Köln, AS Rom, Karlsruher SC)
EM 1996Mehmet Scholl (Bayern München)
WM 1998Lothar Matthäus (Bayern München)
Confed Cup 1999Dariusz Wosz (Hertha BSC)
EM 2000Thomas Häßler (TSV 1860 München)
WM 2002, EM 2004Dietmar Hamann (Liverpool FC)
WM 2006, EM 2008, Confed Cup 2005Torsten Frings (Bayern München, Werder Bremen)
WM 2010, 2014, EM 2012, 2016Mesut Özil (Werder Bremen, Real Madrid, Arsenal FC)
Confed Cup 2017Leon Goretzka (FC Schalke 04)

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