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Fußball EM 2024

Fußball Europameisterschaft 2024

Die Fußball Europameisterschaft 2024 wird die 17. Auflage des Turniers sein. Seit der EM im letzten Jahr in Frankreich wird das Turnier mit 24 Teilnehmern ausgetragen. Die Auffassung darüber war gespalten unter den Fußballfans. In der Vorrunde gab es einige niveauarme Partien. Dafür begeisterten aber vor allem die Fans von Nationen, die beim Modus mit 16 Mannschaft wohl eher nicht dabei gewesen wären. Nordirland oder Island begeisterten mit ihren Fangesängen. Zudem gab es durch die Aufstockung eine K.O.-Spielrunde (das Achtelfinale) mehr, was von vielen Zuschauern positiv aufgenommen wurde. Auch wenn die EM 2024 noch ein gutes Stück weit entfernt ist, große Turniere sorgen immer für tolle Momente. Vor allem, da sich der DFB für die Austragung in Deutschland beworben hat.

Englands Fußballchef Greg Dyke (L) mit dem DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bei der Verkündung der Austragungsorte der EURO 2020 - Wird Deutschland die EM 2024 ausrichten? ( AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI)
Englands Fußballchef Greg Dyke (L) mit dem DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bei der Verkündung der Austragungsorte der EURO 2020 – Wird Deutschland die EM 2024 ausrichten? ( AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI)

Die Kandidaten als Gastgeber

Bis Anfang März diesen Jahres müssen Bewerbungen als Ausrichtungsland bei der UEFA eingehen. Deutschland hat sich bereits für das Turnier beworben. Nach 1988 wäre es die zweite EM in der Bundesrepublik. Durch die europaweite EM 2020 werden die Chancen für Deutschland als hoch angesehen, 2024 Austragungsort der Europameisterschaft zu werden.

Deutschland hat gute Chancen

Die Stadien sind modern und die Fußballbegeisterung ist nach wie vor da im Land. Bis heute wird vom Sommermärchen 2006 gesprochen, als Deutschland sich als weltoffener Gastgeber der Weltmeisterschaft präsentierte.

Türkei versucht sein Glück

Beworben hat sich ebenfalls die Türkei. Das Land war bislang noch nie Austragungsort einer EM oder WM. Auch aufgrund der politischen Unruhen gilt der Zuschlag für die Türkei als unwahrscheinlich.

Skandinavien geht als Gemeinschaft ins Rennen

Im Herbst 2018 soll entschieden werden, wer den Zuschlag erhält. Als letztes gibt es eine skandinavische Bewerbung, bestehend aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland. Vor allem in Finnland und Schweden mangelt es an großen Stadien, diese müssten neu gebaut werden. Unter dem Strich hat Deutschland die besten Karten.

Teilnehmer und Rahmenbedingungen

Die EM 2024 wird die dritte Europameisterschaft sein mit 24 Mannschaften. Erstmalig fand ein Turnier im letzten Sommer in Frankreich mit so vielen Teams statt. Der Gastgeber ist logischerweise automatisch qualifiziert. Vor allem für die skandinavische Bewerbung könnte dies interessant sein, so wären vier von 24 Teams schon qualifiziert für ein Turnier. Das hat es noch nicht gegeben im Fußball. Auch für die Türkei wäre dies ein Vorteil, die Mannschaft hat die sportliche Qualifikation nicht immer geschafft. Der amtierende Weltmeister Deutschland würde als Gastgeber natürlich davon profitieren, hat sportlich betrachtet aber die besten Chancen sich zu qualifizieren.

Der EM 2024 Spielmodus – Vorrunde

An der EM 2016 in Frankreich nahmen erstmalig 24 Mannschaften teil. Somit stieg die Anzahl der Partien von 31 auf 51. Wie in Frankreich wird es auch bei der EM 2024 sechs Gruppen mit jeweils vier Mannschaften geben. Anhand der Position in der Rangliste sind sechs Teams gesetzt und können nicht in einer Gruppe gegeneinander spielen. Diese Teams waren im letzten Sommer Gastgeber Frankreich, England, Spanien, Belgien, Portugal und Deutschland. Demnach gibt es vier Lostöpfe.

Vier Gruppendritte kommen weiter bei der EM

Die ausgelosten Gruppenmitglieder spielen alle gegeneinander. So gibt es sechs Paarungen in jeder Gruppe. Pro Spieltag finden zwei Spiele statt. Die Gruppe A beginnt und es geht in alphabetischer Reihenfolge weiter. Die ersten beiden aus jeder Gruppe kommen automatisch eine Runde weiter ins Achtelfinale. Aus den sechs Gruppen kommen die vier besten Drittplatzierten weiter.

Um zu berechnen, wer von den Dritten eine Runde weiterkommt gibt es folgende Kriterien:

  1. Die Punkteanzahl.
  2. Die Tordifferenz
  3. Höhere Anzahl an geschossenen Toren
  4. Für jede Gelbe Karte gibt es einen Punkt, für jede Gelb/Rote oder Rote Karte gibt es drei Punkte. Die Mannschaft mit der geringeren Punkteanzahl kommt weiter. Somit zahlt sich Fairness aus
  5. Position in der UEFA-Rangliste

Kurios wird es, wenn der Zweite und Dritte einer Gruppe punktgleich sind. Dann greifen folgende Kriterien:

  1. Der Direkte Vergleich. Hat eine Mannschaft also gegen die andere punktgleiche Mannschaft gewonnen ist sie weiter.
  2. Wenn die Partie Remis ausging, zählt das Torverhältnis. Ist dies ebenfalls gleich, zählen die geschossenen Tore.
  3. Wie oben kommt die Fairnesswertung zum Einsatz. Diese wird mit der UEFA-Rangliste zusammengerechnet und daraus der Koeffizient gebildet.
  4. Greift keine dieser Maßnahmen, gibt es ein Elfmeterschießen. Dies kam bei der EM 2016 aber nicht vor und gilt als äußerst unwahrscheinlich.

Weiterkommen der Drittplatzierten kann zur Rechenaufgabe werden

Es sind also klar festgelegt, wer wann weiterkommt. Besonders das Weiterkommen der Gruppendritten sorgte für Kritik. Gerade am letzten Spieltag musste immer wieder gerechnet werden. Es sind zum Teil Mannschaften eine Runde weitergekommen in Frankreich, die nicht ein Spiel in der Gruppenphase gewinnen konnten.

Der Spielmodus K.O-Runde

Nach der Gruppenphase werden noch 16 Mannschaften am Turnier teilnehmen. Somit gibt es seit dem letztem Jahr auch ein Achtelfinale bei der EM, dies gab es noch nie zuvor. Durch die Tatsache, dass auch Gruppendritte weitergekommen sind, wird die Zusammensetzung der Partien etwas komplizierter. 2024 werden die Regeln wie in Frankreich sein.

Demnach spielen folgende Teams gegeneinander:

  1. Gruppe A – einen Dritten
  2. Gruppe B – einen Dritten
  3. Gruppe C – einen Dritten
  4. Gruppe D – einen Dritten
  5. Gruppe E – 2. Gruppe D
  6. Gruppe F – 2. Gruppe E
  7. Gruppe A – 2. Gruppe C

Zweiter Gruppe B – Zweiter Gruppe F

Aus den acht Partien gehen logischerweise acht Sieger hervor. Hier gilt der klassische K.O-Modus. Gespielt werden 2x 45 Minuten. Gibt es nach 90 Minuten keinen Sieger auf dem Rasen, geht es in die Verlängerung. Dort werden 2x 15 Minuten drangehängt. Die Zeit wird auch im Falle eines Tores zu Ende gespielt, Golden Goal wie bei der EM 1996 gibt es nicht mehr. Steht es aus nach 120 Minuten noch Unentschieden geht es ins Elfmeterschießen. Dort bestimmt jedes Team fünf Schützen.

Keine Begrenzung der Schützen beim Elfmeterschießen

Gibt es danach auch keinen Sieger, geht es im sogenannten Sudden Death-Modus weiter. Das bedeutet, von jeder Mannschaft gibt es nur noch einen Schützen. Verwandelt der eine angenommen und der andere verschießt, gibt es einen Sieger. In diesem Modus gibt es keine Begrenzung. Schießen müssen bei einem langen Elfmeterschießen alle 11 Spieler, danach geht die Reihenfolge wieder von vorne los. Dieser Modus wird bis zum Finale beibehalten. Vom Viertelfinale geht es ins Halbfinale und am Ende spielen zwei Teams um den großen Pokal.

Die Fußball EM-Historie

Bislang gab es 15 Europameisterschaften. Rekordsieger sind jeweils Deutschland und Spanien mit drei Erfolgen. Rekordspieler ist Christiano Ronaldo mit bislang 21 Einsätzen. Der Offensivakteur von Real Madrid spielte bislang vier Europameisterschaften (2004, 2008, 2012 und 2016). Die Krönung war der Titel im letzten Jahr in Frankreich. Der einzige Spieler, der bei fünf Turnieren nominiert war, ist der Spanier Iker Casillas (2000, 2004, 2008, 2012 und 2016).

Die Sowjetunion gewann den ersten Pokal

Die erste EM fand 1960 in Frankreich statt. In unserem Nachbarland wurde das Turnier bereits dreimal ausgetragen – Rekord. Bei der Erstauflage gewann die damalige Sowjetunion mit 2:1 gegen Jugoslawien.

Oliver Bierhoff schießt Deutschland per Golden Goal zum Titel

Den ersten Titel für die deutsche Nationalmannschaft gab es 1972 in Belgien. Das Finale gewann die Elf von Trainer Helmut Schön mit 3:0 gegen die Sowjetunion. Acht Jahre später sollte der nächste Titel folgen in einem knappen Finale gegen Belgien (2:1) in Italien. Den bislang letzten Titel holte die Nationalelf vor 21 Jahren im Mutterland des Fußballs, England. Gegen Tschechien stand es nach 90 Minuten 1:1, bis der heutige Teammanager der DFB-Elf, Oliver Bierhoff das entscheidende Golden Goal erzielte.

Fünf Debütanten bei der EM 2016 in Frankreich

Bei jeder bisherigen Europameisterschaft gab es Debütanten. In Frankreich 2016 nahmen gleich fünf Teams zum ersten Mal teil (Albanien, Island, Nordirland, Slowakei und Wales). Dies ist auf das erweiterte Teilnehmerfeld von 24 Mannschaften zurückzuführen.

In der jüngsten Vergangenheit setzte sich Portugal gegen Gastgeber Frankreich mit 1:0 in der Verlängerung durch. Die beiden Turniere zuvor konnte sich Spanien die Trophäe sichern.

Die Europameister der letzten Jahre

JahrAustragungsortSieger
1960FrankreichSowjetunion
1964SpanienSpanien
1968ItalienItalien
1972BelgienBR Deutschland
1976JugoslawienTschechoslowakei
1980ItalienBR Deutschland
1984FrankreichFrankreich
1988BR DeutschlandNiederlande
1992SchwedenDänemark
1996EnglandDeutschland
2000Belgien/NiederlandeFrankreich
2004PortugalGriechenland
2008Österreich/SchweizSpanien
2012Polen/UkraineSpanien
2016FrankreichPortugal
EM 2020europaweit?
EM 2024??

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