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Rückennummer 7 im Deutschland Trikot – Maximilian Eggestein

Wer trägt die Rückennummer 7?

Rückennummer 7
Rückennummer 7

Was bedeutet die Rückennummer 7 und macht sie zu einer besonderen Trikotnummer auf dem Fußball-Spielfeld?

Die Rückennummer 7 trägt im Fußball ein Spieler dessen Stärken im Offensivspiel liegen. Üblicherweise ist der Spieler gut im Dribbling, laufstark und kann gezielte Flanken schlagen. Bei der Einführung der Rückennummern im Fußball durch die englische FA (Football Association) in den 1930er-Jahren war die Rückennummer 7 für den Spieler auf der rechten Außenbahn vorgesehen. Die englischsprachige Bezeichnung „Right Winger“ signalisiert, dass ein Spieler mit der Rückennummer 7 in der Offensive auf dem Flügel agiert. Im Laufe der Fußball-Geschichte wurden aber immer wieder Spieler mit der Rückennummer 7 ausgestattet, die nicht auf dieser ursprünglichen Position spielten. Dazu zählen etwa Defensivspieler auf der rechten Außenbahn oder Spieler aus dem zentralen Mittelfeld.

Welcher Spieler hat aktuell die Trikotnummer 7 in der Deutschen Nationalmannschaft?

DFB Trikotnummer 7: Maximilian Eggestein

Update 20.März 2019 – Die Rückennummer 7 auf dem DFB Trikot hat seit dem März 2019 Maximilian Eggestein.

In der deutschen Nationalmannschaft gehört Julian Draxler (Paris St. Germain) zum Stammpersonal und trägt seit 2016 die Rückennummer 7. Beim Confed Cup 2017 war Draxler sogar mit dem Kapitänsamt ausgestattet und führte die Mannschaft zum Gewinn des Vorbereitungsturniers in Russland. Bei der WM wird der in Frankreich spielende Draxler eine wichtige Rolle im Mittelfeld übernehmen. Zuvor hatte Draxler eine wechselhafte Karriere bei der Nummerierung und trug bereits die 23, die 10, die 11 und die 14. Bei seinen verletzungsbedingten Ausfällen in der Saison 2016/17 wurde die Rückennummer 7 von Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg) und Julian Brandt (Bayer Leverkusen) vertreten.

Julian Draxler im neuen WM Trikot away von adidas.
Julian Draxler im neuen WM Trikot away von adidas.
Rückennummer 7: Julian Draxler im neuen DFB Trikot 2018
Rückennummer 7: Julian Draxler im neuen DFB Trikot 2018

Welche Spieler trugen bei den WM Titel 1954, 1974, 1990 und 2014 die Rückennummer 7 in der DFB Mannschaft?

Beim WM Titel 2014 trug Bastian Schweinsteiger die Rückennummer 7. Er leistete beim amtierenden Weltmeister einen entscheidenden Beitrag im Mittelfeld. Im Gruppenspiel gegen die USA absolvierte Schweinsteiger sein 104. Länderspiel und überholte Franz Beckenbauer. Im Finale zeigte „Schweini“ eine der besten Leistungen seiner Karriere mit der Rückennummer 7 und wurde zum Garant des Erfolgs. Nach der WM 2014 übernahm er das Kapitänsamt von Philipp Lahm und füllte für acht Spiele diese Rolle aus. Insgesamt trug Schweinsteiger 18 mal die Binde, so wie schließlich in seinem 121. und letzten Länderspiel gegen Finnland am 31. August 2016.

Bastian Schweinsteiger nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 mit dem Weltpokal und im adidas Trikot (Foto AFP)
Bastian Schweinsteiger nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 mit dem Weltpokal und im adidas Trikot (Foto AFP)

Schon bei der WM 1954 spielte in der deutschen Nationalmannschaft die Rückennummer 7 eine wichtige Rolle. Damals trug Josef Posipal diese Rückennummer, der noch weiter hinten positioniert wurde als Schweinsteiger. Trainer Sepp Herberger hatte sich damit schon etwas von der Idee entfernt, dass die Rückennummer 7 von einem Spieler auf der Feld-Position der rechten Außenbahn getragen werden soll. Der gebürtige Rumäne, der in den 1930er-Jahren nach Deutschland übersiedelte, spielte im WM-System als Mittelläufer und war vor allem mit Defensivaufgaben betreut. Bei einem Spiel einer Europaauswahl gegen England im Jahr 1953 verdiente sich der HSV-Spieler den Spitznamen „Kontinentstopper“.

Beim WM Titel 1974 hatte mit „Hacki“ Wimmer ebenfalls ein defensiv orientierter Spieler die Rückennummer 7 an. Der laufstarke Wimmer war im Verein bei Borussia Mönchengladbach Wasserträger von Günther Netzer, konnte aber Bundestrainer Helmut Schön nie so recht überzeugen. Bei der WM im eigenen Land kam Wimmer nur in zwei Spielen zum Einsatz und saß bei der 1:0-Niederlage gegen die DDR ebenso wie Jürgen Pommerenke (1. FC Magdeburg), der beim Gegner die Rückennummer 7 trug, auf der Bank.

Erst bei der WM 1990 trug mit Pierre Littbarski ein Spieler die Rückennummer 7, der am ehesten der ursprünglichen Bezeichnung durch die FA entspricht, auch wenn er auf der linken statt der rechten Seite des Spielfeldes beheimatet war. Der Kölner Mittelfeldspieler wies eine enorme Stärke im Dribbling auf und kam mit seinen schnellen Läufen immer wieder gefährlich bis vor das gegnerische Tor. Der gebürtige Berliner Littbarski konnte seit seinem Debüt gegen Österreich am 14. Oktober 1981 Ansprüche auf die Rückennummer 7 anmelden, weil er beim ersten Einsatz gleich doppelt traf und beim zweiten Spiel gegen Albanien vier Scorerpunkte sammelte.

Lothar Matthaeus (L) und Pierre Littbarski feiern nach dem Sieg 1:0 gegen Argentinien ab 08.Juli 1990 in Rom. AFP PHOTO

Wer trug die Rückennummer 7 bei der Fußball EM 2016?

Die EM 2016 war das letzte Turnier bei dem Bastian Schweinsteiger die Rückennummer 7 inne hatte. Allerdings kam „Schweini“ beim Turnier in Frankreich zunächst nur zu Kurzeinsätzen, als er gegen die Ukraine, Nordirland und die Slowakei als Joker von der Bank kam. Im Viertelfinale gegen Italien kam der Mittelfeldspieler schon in der 16. Spielminute von der Bank und traf nachher im Elfmeterschießen. Im Halbfinale gegen Frankreich lief Schweinsteiger dann in der Startformation als Kapitän auf und löste den Bayern-Keeper Manuel Neuer ab.

Bastian Schweinsteiger beim Testspiel gegen Frankreich am 15.11.2015 in Paris. AFP PHOTO / FRANCK FIFE / AFP / FRANCK FIFE

Welcher Spieler lief in der WM und EM Geschichte der Deutschen Nationalmannschaft mit der Rückennummer 7 auf?

Nachdem bei der WM 1982 Pierre Littbarski zum ersten Mal die Rückennummer 7 tragen durfte, wurde er schon bei der EM 1984 für kurze Zeit von Andreas Brehme abgelöst. Littbarski selbst bekam bei der EM 1984 in Frankreich die Rückennummer 17 verpasst, lief aber in den darauffolgenden drei Turnieren wieder mit der 7 auf. Die meisten großen Turniere von allen Spielern bestritt Bastian Schweinsteiger mit der Rückennummer 7. Auf insgesamt sieben EM und WM Turniere bringt es der Mittelfeldspieler zwischen 2004 und 2016. Er ist somit, gemeinsam mit Miroslav Klose, der Nationalspieler, der am längsten bei einer bestimmten Trikotnummer verweilte.

Auf vier Einsätze mit der Rückennummer 7 bei großen WM und EM Turnieren bringt es auch Andreas Möller. Der übernahm vor der EM 1992 in Schweden die Rückennummer 7 von Littbarski, wurde bei der EM 1996 in England Europameister und nahm auch an der WM 1994 in den USA und der WM 1998 in Frankreich teil. Als Spieler im offensiven Mittelfeld zeigte Möller nicht nur in den Vereinseinsätzen bei Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund ansprechende Leistungen.

Ein ähnlicher Spielertyp wie Möller war Oliver Neuville (Bayer Leverkusen), der bei der WM 2002 für kurze Zeit die Rückennummer 7 tragen durfte. In diese Reihe ähnlicher Spielertypen zählen auch Mehmet Scholl (Bayern München), der zwei Jahre zuvor bei der EM 2000 die Rückennummer 7 hatte und Rechtsaußen Jürgen Grabowski (Eintracht Frankfurt), der bei der EM 1972 die Rückennummer 7 trug.

TurnierNationalspieler mit der Rückennummer 7 (Trikot Nr.7)
WM 1954Jupp Posipal (Hamburger SV)
WM 1958Georg Stollenwerk (1. FC Köln)
WM 1962Willi Koslowski (FC Schalke 04)
WM 1966Albert Brülls (Brescia Calcio)
WM 1970Berti Vogts (Borussia Mönchengladbach)
EM 1972Jürgen Grabowski (Eintracht Frankfurt)
WM 1974Herbert Wimmer (Borussia Mönchengladbach)
EM 1976Rainer Bonhof (Borussia Mönchengladbach)
WM 1978Rüdiger Abramczik (FC Schalke 04)
EM 1980Bernd Förster (VfB Stuttgart)
WM 1982Pierre Littbarski (1. FC Köln)
EM 1984Andreas Brehme (1. FC Kaiserslautern)
WM 1986, 1990, EM 1988Pierre Littbarski (1. FC Köln)
WM 1994, 1998, EM 1992, 1996Andreas Möller (Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund)
EM 2000, Confed Cup 1999Mehmet Scholl (Bayern München)
WM 2002Oliver Neuville (Bayer Leverkusen)
WM 2006, 2010, 2014, EM 2004, 2008, 2010, 2016, Confed Cup 2005Bastian Schweinsteiger (Bayern München)
Confed Cup 2017, WM 2018Julian Draxler (Paris St. Germain)
ab 2019Maximilian Eggestein

 

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