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Uwe Seeler

Uwe Seeler (R) und Gerd Mueller 2010 bei der Präsentation des neuen Bundesliga-Spielballs "Torfabrik" AFP PHOTO / JOHN MACDOUGALL
Uwe Seeler (R) und Gerd Mueller 2010 bei der Präsentation des neuen Bundesliga-Spielballs „Torfabrik“ AFP PHOTO / JOHN MACDOUGALL

In Zeiten, in denen Vereinstreue nur noch in den seltensten Fällen existiert, sehnen sich viele Fans nach einem Spieler wie Uwe Seeler. Dieser hat Zeit seines Lebens dem Hamburger SV die Treue gehalten. Selbst ein Traumangebot von Inter Mailand konnte ihn nicht zu einem Wechsel bewegen. Stattdessen führte er seinen Hamburger SV jeweils einmal zur Deutschen Meisterschaft und zum DFB-Pokalsieg. Auch im Nationaltrikot war Seeler stets ein Vorbild an Einsatz und Leidenschaft.

Obwohl er an insgesamt vier WM-Turniere teilnahm, konnte er im Deutschland-Trikot allerdings keinen großen Titel gewinnen. Längst zur Legende geworden ist dabei das Bild, wie Seeler im Anschluss an das WM-Finale 1966 mit hängendem Kopf vom Platz schleicht. Bis heute ist er einer von nur drei Spielern – neben Pele und Miroslav Klose – die bei vier WM-Endrunden ein Tor erzielen konnten. Auch seine insgesamt 21 WM-Spiele waren lange ein Rekord, wurden dann aber von Lothar Matthäus übertroffen. Für seine Leistungen im Nationalmannschaftstrikot wurde Seeler nach dem Ende seiner Karriere zum Ehrenspielführer ernannt.

Zwei Titelgewinne mit dem Hamburger SV

Seeler war dabei bereits ein großer Star, bevor die Bundesliga überhaupt gegründet wurde. Neunmal in Folge führte er seinen Hamburger SV von 1955 bis 1963 zur Norddeutschen Meisterschaft. 1957 und 1958 stand er sogar im Finale um die Deutsche Meisterschaft, verlor aber beide Spiele. Besser machte er es dann 1960: Im Finale gegen den 1. FC Köln erzielte Seeler zwei Treffer und trug so maßgeblich zum 3:2-Sieg des Hamburger SV bei. Im selben Jahr wurde er auch zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt. 1963 schließlich gewannen Seeler und der HSV auch den DFB-Pokal, wobei dem Mittelstürmer alle drei Tore zum ungefährdeten 3:0-Sieg gelangen.

Vier WM-Teilnahmen und mehr als 20 WM-Spiele

In der Nationalmannschaft war er zu dieser Zeit längst ebenfalls zum Leistungsträger avanciert. Wenige Monate nach dem WM-Triumph in Bern hatte Seeler sein Debut in der Nationalelf gegeben. Der internationale Durchbruch gelang ihm dann bei der WM 1958 in Schweden. Seeler war einer der besten Spieler des Turniers, verletzte sich dann aber im Halbfinale und konnte das Ausscheiden der deutschen Mannschaft nicht verhindern. 1965 schien Seelers Karriere dann ein abruptes Ende zu nehmen, als er sich die Achillessehne riss. Mit Hilfe eines Spezialschuhs, der hinten geschnürt wurde, kehrte er aber rechtzeitig zur WM 1966 zurück auf den Platz – und verlor das Endspiel dann auf denkbar unglücklichste Art und Weise. Zwei Jahre später trat Seeler eigentlich aus der Nationalelf zurück, ließ sich vor der WM 1970 aber noch einmal zu einem Comeback überreden. Gemeinsam mit Gerd Müller bildete er ein herausragendes Sturmduo. Die deutsche Mannschaft scheiterte aber im Halbfinale an Italien.

Wann spielte Uwe Seeler?

Vereine in der Jugend
1946 - 1953Hamburger SV
Vereine als Aktiver
JahreVereinSpiele (Tore)
1953 - 1972Hamburger SV476 (404)
1978Cork Celtic1 (2)
Nationalmannschaft
1953 - 1954Deutschland U-1810 (15)
1958Deutschland U-231 (0)
1954 - 1970Deutschland72 (43)

Was macht Uwe Seeler heute?

Seeler wurde Repräsentant von Adidas

1972 beendete Seeler seine aktive Karriere und arbeitete fortan als Repräsentant für Adidas. Später sollte er auch eine eigene Sportbekleidungsfirma namens „uwe seeler moden“ gründen. Seine geschäftlichen Beziehungen zu Adidas führten zudem zu einem Kuriosum: Auf Bitten der Firma lief Seeler 1978 noch einmal für ein Spiel für Cork Celtic in der irischen Liga auf. Nach eigenen Angaben wusste er allerdings nicht, dass es sich um ein Pflichtspiel handelte. Das Spiel ging 2:6 verloren – Seeler erzielte beide Tore seiner Mannschaft. Neben seinen geschäftlichen Aktivitäten kümmerte sich der geborene Hamburger auch um die Belange der Uwe-Seeler-Traditionself. Diese bestreitet pro Jahr rund ein Dutzend Benefizspiele für den guten Zweck. Von 1995 bis 1998 war Seeler zudem Präsident des Hamburger SV konnte den Verein aber nicht von den Negativschlagzeilen befreien und trat letztlich zurück.

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