Serge Gnabrys WM-Traum ist geplatzt – Keine WM 2026

Serge Gnabrys WM-Traum ist geplatzt: Der Offensivspieler des FC Bayern München wird wegen seiner Verletzung im Sommer nicht mit der deutschen Nationalmannschaft um den Titel spielen. Der 30-Jährige machte bei Instagram selbst klar: „Der Traum von der Fußball-WM ist für mich leider vorbei.“

Die deutschen Spieler um Serge Gnabry (#20), Jonathan Tah (#4) und Deniz Undav (#9) bejubeln einen Treffer im Länderspiel gegen die Schweiz im St. Jakob-Park in Basel am 27. März 2026. (AFP)
Die deutschen Spieler um Serge Gnabry (#20), Jonathan Tah (#4) und Deniz Undav (#9) bejubeln einen Treffer im Länderspiel gegen die Schweiz im St. Jakob-Park in Basel am 27. März 2026. (AFP)

„Wie der Rest des Landes werde ich die Jungs von zu Hause aus unterstützen“, schrieb Gnabry weiter. Damit herrscht für den von Bundestrainer Julian Nagelsmann fest eingeplanten Angreifer trotz der noch offenen genauen Ausfallzeit traurige Gewissheit.

Adduktorenriss stoppt den Nationalspieler

Gnabry hatte sich am vergangenen Wochenende einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zugezogen. Bayern München rechnete anschließend mit einer „längeren Pause“, ohne bereits eine exakte Dauer für die Zwangspause benennen zu können. Für die WM in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli kommt der Offensivmann damit nicht mehr infrage.

Der Münchner hatte die bitteren Nachrichten vor dem Halbfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen öffentlich gemacht. „Die letzten Tage waren schwer zu verdauen“, schrieb er: „Jetzt ist es an der Zeit, mich auf die Genesung zu konzentrieren und für die Saisonvorbereitung zurückzukommen.“

Rückhalt von Nagelsmann

Auch für Julian Nagelsmann ist der Ausfall ein herber Rückschlag. Der Bundestrainer hatte zuletzt erklärt: „Es tut mir sehr leid für Serge. Das ist gerade im Saisonendspurt, in dem so große und wichtige Spiele anstehen, eine ganz bittere Nachricht.“

Nach Bekanntwerden der Verletzung telefonierte Nagelsmann mit dem Pechvogel und berichtete anschließend: „Ich habe ihm gesagt, dass wir auch in der Nationalmannschaft alle hinter ihm stehen. Wir alle werden ihn bestmöglich unterstützen, damit er so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen kann.“