Bundestrainer Julian Nagelsmann stellt seine DFB-Kaderplanung für die WM 2026 klar: Leon Goretzka soll wieder eine feste Rolle in der Nationalmannschaft erhalten, Said El Mala droht ohne mehr Spielzeit beim 1. FC Köln die Ausbootung. Nagelsmann betont, dass die Auswahl strikt sportlich erfolgt und sich an Rollenverteilung im Team orientiert. Entscheidend sind Einsatzzeiten und die Passung zur taktischen Idee – nicht allein der Vereinsstatus. Die Entscheidungen will er in den Vorbereitungen und bei den Länderspielen im März weiter konkretisieren.
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Goretzka: Startelfchancen im WM-Kader
Nagelsmann sagt ausdrücklich, dass Leon Goretzka „gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali“. Trotz Goretzkas unregelmäßigem Status beim Rekordmeister sieht der Bundestrainer ihn als wichtigen Baustein für das Turnier. In Nagelsmanns Plan bleibt Joshua Kimmich Rechtsverteidiger, wodurch im Mittelfeld andere Profile gefragt sind. Die Sechser-Positionen könnten dem Bundestrainer erlauben, Goretzka seine typische Wucht und Kopfballstärke im Kader einzubringen.
El Mala: Einsatzzeit in Köln entscheidet über WM-Chance
Said El Mala müsse „in Köln dringend mehr spielen“, warnt Nagelsmann – andernfalls sei die WM-Chance gefährdet. Der Bundestrainer trennt klar zwischen Stammspielern im Klub und Ergänzungsspielern im Nationalteam: Wer den speziellen Rollenanforderungen nicht entspricht, bleibt zuhause. Lennart Karl erkennt Nagelsmann hingegen eine Joker-Rolle zu, wodurch sich für ihn andere Perspektiven ergeben.
Rollen vor Namen
Nagelsmann betont wiederholt, dass die ideale Besetzung im Team wichtiger ist als reines Starpotenzial. Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha erscheinen dem Bundestrainer ähnlich, sodass die Auswahl zwischen beiden Entscheidungen erfordert. Außerdem hat Nagelsmann Oliver Baumann als Nummer eins im Tor vorgesehen – alles Teil einer klaren, rein sportlichen Einordnung vor der WM.