Jedes Jahr aufs Neue kann man sich über eine neue Aufstellung in der Deutschen Fußballnationalmannschaft freuen. Und im WM 2026 Jahr ist das ganz besonders wichtig. Schließlich will der Chefcoach Julian Nagelsmann seine Jungs auf die WM 2026 vorbereiten. Da ist es für die Fans natürlich von ganz besonderem Interesse, wer es an Bord geschafft hat und wer nicht. Denn in den letzten Jahren konnte man auf die großen Erfolge bislang nur hoffen.
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Der Bundestrainer mit dem richtigen Riecher
Julian Nagelsmann ist in erster Linie für seine taktische Tiefe bekannt. Daher ist er nicht nur für Fußballwetter eine feste Größe, sondern hat auch ganz besonders viele Fans unter den Sportsfreunden. Der noch sehr junge Trainer hat sich einen Ruf erarbeitet, bewusst auf ein Teamsystem zu setzen und die Einzelleistung eher in den Hintergrund zu stellen. Das Ergebnis ist ein schneller, Besitz-orientierter Fußball, der vom Wechsel von der Defensive in die Offensive lebt. Bislang konnte er den Code zwar noch nicht so richtig knacken. Für die WM dieses Jahr stehen die Zeichen aber besonders gut.
Junge Talente sind das Gebot der Stunde
Was Nagelsmann verstanden hat, ist, dass er sich nicht auf die Strahlkraft von einigen wenigen Superstars verlassen kann. Stattdessen holt er also viele junge Spieler mit ins Team, die seine Vision mit technischer Brillianz umsetzen können. Mit nur 18 Jahren ist zum Beispiel ganz überraschend Lennart Karl mit dabei. Er gilt als einer der vielversprechendsten Stürmer. Im Tor ist Jonas Urbig mit dabei, der bei der WM dieses Jahr sein erstes großes Turnier spielt. Natürlich fehlt ihm die Erfahrung seines Vorgängers Manuel Neuer. Aber er macht das mit Athletik und einer hohen technischen Präzision wieder wett.
Die WM Kader 2026 steht
Grundsätzlich sieht man aber auch wieder viele bekannte Gesichter, teilweise in neuen Rollen. Joshua Kimmich vom FC Bayern findet sich zum Beispiel als rechter Verteidiger und potenzieller Kapitän in der Aufstellung wieder. Was das kreative Mittelfeld angeht, hat Julian Nagelsmann auf jeden Fall seine Kandidaten gefunden. Er setzt hier auf das Duo Florian Wirtz und Jamal Musiala. Hier kann man sich auf jeden Fall auf ein technisches Feuerwerk und hohe Laufstärke freuen. Und auch die Nummer 1 im Tor wird wieder neu besetzt. Noch vor dem Ersatz Jonas Urbig wird es an Oliver Baumann gelegen sein, den Kasten sauber zu halten. Man erkennt, dass sich das Team generell auf der jungen Seite befindet und hoffentlich das nötige Ungestüm mitbringt.
Überraschende Unsicherheiten
Eigentlich dachten viele, dass Felix Nmecha sich für dieses Jahr einen festen Platz in der Startelf verdient hatte. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund hatte aber leider mit Verletzungen zu kämpfen und ist deswegen nicht unbedingt die Säule, auf die Nagelsmann sich stützen wird. Mehrere bekannte Spieler haben es übrigens überhaupt gar nicht mit ins Team geschafft. Dabei handelt es sich um Tim Kleindienst, Maximilian Beier, Niclas Füllkrug und Maximilian Mittelstädt. Es ist nicht immer einfach, ein paar echte Talente außen vor zu lassen, aber die Vision des Bundestrainers ist an der Stelle einfach wichtiger.
WM 2026 – Was steht in diesem Jahr an?
Zunächst darf sich das Team noch ein wenig aufwärmen. Am 31. Mai gibt es ein Freundschaftsspiel gegen Finnland und am 6. Juni gegen die USA. Danach wird es dann schon ernst, denn die Gruppenphase der WM steht an. Am 14. Juni trifft Deutschland auf den Inselstaat Curacao, am 20. Juni auf die Elfenbeinküste und am 25. Juni auf Ecuador. Keines dieser Teams sollte eine ernsthafte Bedrohung für die Bundeself darstellen. Aber genau deswegen ist es umso wichtiger, dass das Team die Konkurrenz ernst nimmt. Denn an Achtlosigkeit sind bereits größere Teams gescheitert.
Die Ziele des Teams – Weltmeister 2026?
Für dieses Jahr gibt es für die Nationalmannschaft nur ein Ziel: Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Hier möchte das Team einmal mehr unter Beweis stellen, dass Deutschland zu den großen Fußballnationen gehört. Da ist es natürlich eine gute Idee, dass sich der Bundestrainer mit jungen Talenten aus aktuell erfolgreichen Klubs eindeckt. Der aggressive Angriffsfußball, den man aus der bisherigen Aufstellung ablesen kann, passt gut in die heutige Zeit und könnte das ein oder andere Team auf der internationalen Bühne sehr überraschen. Mit einem Sieg bei der WM würde Deutschland übrigens mit Brasilien im Rennen um die meisten Titel gleichziehen.