Bundestrainer Julian Nagelsmann wird den DFB Kader für die Fußball-WM am 12. Mai um 13 Uhr öffentlich machen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) teilte diesen konkreten Zeitpunkt am Samstag mit, den genauen Ort ließ er offen. Voraussichtlich werden mindestens 26 Spieler nominiert sein, anfangs wird er aber voraussichtlich bis zu 30 Spieler ins Trainignslager mitnehmen. Gleichzeitig prägt der aktuelle Länderspielrhythmus mit einem turbulenten Testspiel in der Schweiz und der Partie gegen Ghana die Kaderüberlegungen.
Foto: Thomas Boecker/DFB
Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- Termin und Bekanntgabe: Nagelsmann nennt Kader am 12. Mai um 13 Uhr
- Voraussichtliche Kadergröße und Fristen bis zur Finalisierung
- Aktuelle Länderspiele: Turbulentes 4:3 gegen die Schweiz und Test gegen Ghana
- Fehlende Spieler wegen Verletzungen und Vorsichtsmaßnahmen
- Termine und Gegner in der Vorrunde der WM 2026
Termin und Bekanntgabe: Nagelsmann nennt Kader am 12. Mai um 13 Uhr
Bundestrainer Julian Nagelsmann wird seinen WM-Kader am 12. Mai um 13 Uhr bekannt geben. Diesen konkreten Termin teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Samstag mit.
Ort der Bekanntgabe noch offen
Wo die Kaderbekanntgabe erfolgt, blieb noch offen. Der DFB machte keine Angaben zum Veranstaltungsort, sodass Medien und Fans auf weitere Details zur Location warten müssen. Dennoch ist der zeitliche Rahmen klar kommuniziert.
Voraussichtliche Kadergröße und Fristen bis zur Finalisierung
Voraussichtlich werden 26 Spieler dabei sein, diese Zahl gilt als Orientierung für Nagelsmanns Planungen. Theoretisch könnte Nagelsmann im Mai auch mehr Spieler berufen, um Optionen offen zu halten und letzte Eindrücke zu sammeln. Erst Anfang Juni muss der Bundestrainer seinen finalen WM-Kader beim Weltverband FIFA melden.
Finale Meldung an die FIFA
Die endgültige Abgabe der Mannschaftsliste beim Weltverband erfolgt zu Beginn des Juni, die FIFA verlangt zu diesem Zeitpunkt die verbindliche Nennung. Dieser finale Kader umfasst dann 26 Spieler, damit ist die offiziell zu meldende Mannschaftsstärke definiert.
Aktuelle Länderspiele: Turbulentes 4:3 gegen die Schweiz und Test gegen Ghana
Deutschland hatte am Freitag im ersten Länderspiel des Jahres ein turbulentes 4:3 in der Schweiz gefeiert. Das Ergebnis lieferte reichlich Gesprächsstoff und Einsichten in den Spielverlauf und die taktischen Varianten des Teams. Dennoch bleiben Fragen zur Stabilität in der Defensive und zur Konsequenz in Abschlusssituationen, die Nagelsmann bei der Kaderplanung berücksichtigen wird.
Duell gegen Ghana in Stuttgart
Am Montag steht in Stuttgart das Spiel gegen Ghana an (20.45 Uhr/ARD). Diese Begegnung bietet dem Chefcoach weitere Möglichkeit zur Einordnung einzelner Kandidaten und zur Erprobung von Systemen. Gleichzeitig dient die TV-Übertragung im Ersten als Publikumsprobe vor der finalen Nominierung.
Fehlende Spieler wegen Verletzungen und Vorsichtsmaßnahmen
Bei den aktuellen Länderspielen fehlen die verletzten Aleksandar Pavlovic (Bayern München) und Felix Nmecha (Borussia Dortmund). Auch WM-Hoffnungsträger Jamal Musiala blieb als Vorsichtsmaßnahme in München. Die Abwesenheit der drei Akteure beeinflusst die Personalplanung und zwingt Nagelsmann zu Abwägungen zwischen Risiko und Vorsicht.
Ausblick auf die Nominierung
Die drei Spieler werden von Nagelsmann sicher für die WM nominiert werden, sofern sie sich nicht erneut verletzen. Diese Aussage unterstreicht, dass der Bundestrainer die individuellen Perspektiven der Akteure trotz aktuell fehlender Einsätze hoch einschätzt. Gleichzeitig bleibt die Bedingung bestehen: eine erneute Verletzung könnte die Nominierung gefährden.
Termine und Gegner in der Vorrunde der WM 2026
Die WM in den USA, Mexiko und Kanada findet im Zeitraum vom 11. Juni bis 19. Juli statt. Deutschland spielt in der Vorrunde zunächst am 14. Juni in Houston gegen Curacao. Danach folgen Duelle mit der Elfenbeinküste (Cote d’Ivoire) in Toronto (20. Juni/Toronto) und gegen Ecuador (25. Juni/East Rutherford).
Reise- und Einsatzplan für das deutsche Team
Der Spielplan verlangt logistische Planung für Reisen zwischen Houston, Toronto und East Rutherford sowie Anpassungen im Mannschafts- und Belastungsmanagement. Diese Partieansetzungen geben dem Übungsleiter konkrete Vorgaben für Rotation, Regeneration und taktische Vorbereitung in den Wochen vor dem Turnier.