DFB Kader & Aufstellung im Oktober 2025 – Das sind alle DFB-Spieler in der WM-Quali 2025

Foto: Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt steht das 1.Mal im DFB Kader (Foto Depositphotos.com)

DFB-Team mit frischem Gesicht: Nagelsmann nominiert Brown

Julian Nagelsmann setzt vor den beiden WM-Qualifikationsspielen gegen Luxemburg und Nordirland auf eine Mischung aus Neuanfang und Erfahrung. Mit dem Debütanten Nathaniel Brown sowie fünf Rückkehrern geht die deutsche Nationalmannschaft in die entscheidende Länderspielphase im Oktober. Das Ziel ist klar formuliert: Zwei Siege müssen her, um die WM 2026 fest im Blick zu behalten. Das könnte die Aufstellung sein: Baumann – Anton, Tah, N. Schlotterbeck, Raum – Kimmich, Pavlovic – Adeyemi, Wirtz – Gnabry, Woltemade

Nathaniel Brown gibt sein Debüt in der A-Nationalmannschaft

Mit Nathaniel „Nene“ Brown von Eintracht Frankfurt beruft Nagelsmann einen jungen Innenverteidiger erstmals in den DFB-Kader. Der 21-Jährige hatte sich bei der U21-EM mit starken Leistungen empfohlen, wo er mit Deutschland den Vizeeuropameistertitel holte. Browns Nominierung ist auch eine Reaktion auf die verletzungsbedingte Absenz von Toni Rüdiger – und gleichzeitig ein Fingerzeig in Richtung Zukunft.

Nagelsmann betont seit Amtsantritt die Bedeutung mutiger Entscheidungen. Mit Brown rückt ein weiterer Vertreter der neuen Generation ins Zentrum der Nationalmannschaft – ein klares Signal für frischen Wind in der Defensive. Hier der DFBKader:

Tor: Oliver Baumann, Finn Dahmen, Alexander Nübel

Abwehr: Robert Andrich, Waldemar Anton, Ridle Baku, Nathaniel Brown, Robin Koch, David Raum, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah

Mittelfeld: Karim Adeyemi, Nadiem Amiri, Serge Gnabry, Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Jamie Leweling, Felix Nmecha, Aleksandar Pavlović, Angelo Stiller, Florian Wirtz

Angriff: Maximilian Beier, Jonathan Burkardt, Nick Woltemade

DFB Kader im Oktober 2025 (Foto Copyright GES/DFB)
DFB Kader im Oktober 2025 (Foto Copyright GES/DFB)

Rückkehrer sollen für Stabilität sorgen

Gleich fünf Rückkehrer ergänzen den Oktober-Kader: Nico Schlotterbeck und Felix Nmecha von Borussia Dortmund, Ridle Baku (RB Leipzig), Alexandar Pavlović (Bayern) und Jonathan Burkardt. Besonders Pavlović gilt als Hoffnungsträger im zentralen Mittelfeld – ein Bereich, in dem zuletzt Verletzungen und Formschwankungen für Unruhe gesorgt hatten.

Die Rückkehr dieser Spieler bringt nicht nur Qualität, sondern auch Variabilität ins Spiel. In der Abwehr wie im Mittelfeld steht Nagelsmann damit wieder mehr Auswahl zur Verfügung, um taktisch flexibel zu agieren.

Pflichtsiege gegen Luxemburg und Nordirland

Deutschland geht als Favorit in beide Partien: Am 10. Oktober trifft die Nationalelf in Sinsheim auf Luxemburg, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel in Belfast gegen Nordirland. Beide Spiele sind live im Free-TV zu sehen – in der ARD und bei RTL.

Die Ausgangslage ist eindeutig: Nach durchwachsenen Leistungen muss das DFB-Team liefern. In der Tabelle zählt jeder Punkt – und zwei Siege sind Pflicht, wenn man sich nicht frühzeitig unter Druck setzen will. Nagelsmann macht klar: „Wir wissen, was auf dem Spiel steht. Aber wir glauben an die Qualität im Kader.“

Vorbereitung in Herzogenaurach

Seit Montag trainiert das Team im Adidas-Quartier in Herzogenaurach. Der Fokus liegt auf einer strukturierten Vorbereitung, vor allem mit Blick auf das Spiel gegen Luxemburg. Für Nagelsmann ist das Duell in Sinsheim auch persönlich besonders: Dort begann einst seine Trainerlaufbahn bei der TSG Hoffenheim.

Die beiden anstehenden Spiele sind nicht nur sportlich wichtig – sie sind auch eine Standortbestimmung für das neuformierte Team. Mit einer Mischung aus Talenten und Routiniers will sich die DFB-Auswahl stabilisieren und das Ticket zur WM 2026 fest ins Visier nehmen.