Die Spannung steigt! Am Freitag um 18:00 Uhr MEZ werden im Kennedy Center in Washington D.C. die ersten Schritte zur größten Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten eingeläutet: Die WM 2026 Gruppenauslosung! Bei einer pompösen Show werden die zwölf Vierergruppen ausgelost, die während der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko um den Titel kämpfen werden. Unter den aufmerksamen Blicken von US-Präsident Donald Trump hofft die deutsche Delegation, angeführt von Bundestrainer Julian Nagelsmann, auf eine faire Auslosung.
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Wie verläuft die WM 2026 Auslosung?
Die FIFA hat sich entschieden, die Auslosung auf zwei Tage auszudehnen. Während am Freitag die Gruppen ausgelost werden, werden am Samstag um 18:00 Uhr MEZ zusätzliche Details wie Spielorte und Anstoßzeiten der 104 Partien bekanntgegeben. Dennoch wird der endgültige Spielplan nicht sofort feststehen, da noch sechs Teams durch Play-offs in einem spannenden Duell im März um die Qualifikation bangen – darunter auch der viermalige Weltmeister Italien, der sich derzeit in einer brenzligen Lage befindet.
Wo kann man die WM Auslosung im TV verfolgen?
Fußballfans können sich auf die Live-Übertragung der Veranstaltung freuen. Das ZDF beginnt am Freitag um 17:55 Uhr mit der Übertragung im linearen Fernsehen und in der Mediathek. Auch MagentaSport wird ab 17:45 Uhr live dabei sein. Seien Sie dabei, wenn die Gruppen für das kommende fußballerische Großereignis gebildet werden!
Wer kommt in die Lostöpfe?
Die vier Lostöpfe sind faszinierend zusammengesetzt. In Topf eins sind alle drei Gastgeberländer gesetzt, begleitet von den starken Teams der letzten Jahre. Somit befinden sich Titelverteidiger Argentinien, Europameister Spanien, Frankreich sowie England in dieser Kategorie – und auch die DFB-Auswahl hat es dank eines starken Qualifikationsabschlusses in den ersten Lostopf geschafft. Diese Platzierung verspricht, zumindest vorerst, eine Herausforderung durch die stärksten Gegner zu vermeiden.
| Lostopf | Mannschaften |
|---|---|
| Topf 1 | 🇺🇸 USA, 🇲🇽 Mexiko, 🇨🇦 Kanada, 🇪🇸 Spanien, 🇦🇷 Argentinien, 🇫🇷 Frankreich, 🏴 England, 🇧🇷 Brasilien, 🇵🇹 Portugal, 🇳🇱 Niederlande, 🇧🇪 Belgien, 🇩🇪 Deutschland |
| Topf 2 | 🇭🇷 Kroatien, 🇲🇦 Marokko, 🇨🇴 Kolumbien, 🇺🇾 Uruguay, 🇨🇭 Schweiz, 🇯🇵 Japan, 🇸🇳 Senegal, 🇮🇷 Iran, 🇰🇷 Südkorea, 🇪🇨 Ecuador, 🇦🇹 Österreich, 🇦🇺 Australien |
| Topf 3 | 🇳🇴 Norwegen, 🇵🇦 Panama, 🇪🇬 Ägypten, 🇩🇿 Algerien, 🏴 Schottland, 🇵🇾 Paraguay, 🇹🇳 Tunesien, 🇨🇮 Elfenbeinküste, 🇺🇿 Usbekistan, 🇶🇦 Katar, 🇸🇦 Saudi-Arabien, 🇿🇦 Südafrika |
| Topf 4 | 🇯🇴 Jordanien, 🇨🇻 Kap Verde, 🇬🇭 Ghana, 🇨🇼 Curaçao, 🇭🇹 Haiti, 🇳🇿 Neuseeland, 🏴☠️ UEFA Play-off 1, 🏴☠️ UEFA Play-off 2, 🏴☠️ UEFA Play-off 3, 🏴☠️ UEFA Play-off 4, 🌍 Confed Play-off 1, 🌍 Confed Play-off 2 |
Welche Herausforderungen drohen Deutschland?
Trotz der günstigen Platzierung ist es für Deutschland nicht ausgeschlossen, auf knifflige Gegner zu treffen. In den weiteren Lostöpfen warten Teams, die in den letzten Weltmeisterschaften für Furore gesorgt haben. Japan, Südkorea, die Schweiz und Kroatien sind allesamt potenzielle Duellanten im zweiten Lostopf. Zudem ist ein Aufeinandertreffen mit den starken Norwegern, angeführt von Erling Haaland aus dem dritten Topf, nicht ausgeschlossen. Diese Ausgangslage erhöht die Nervosität im DFB-Lager, wie DFB-Präsident Bernd Neuendorf betont: „Eine schwere Gruppe ist auch für ein Team aus Lostopf eins möglich.“
Welche neuen Regelungen gibt es?
Eine wesentliche Neuerung in dieser WM ist die Anzahl der teilnehmenden Teams: Statt 32 Mannschaften treten dieses Mal 48 zur Auslosung an. Eine weitere interessante Regelung besagt, dass die beiden bestplatzierten Teams in der Weltrangliste – Spanien und Argentinien – bei einem Gruppensieg erst im Finale aufeinandertreffen können. Diese Regelung wird ähnlich wie bei Tennis-Grand-Slams angewandt und ermöglicht eine spannende Gruppenauslosung. Zudem dürfen Teams aus derselben Konföderation nicht in der Gruppenphase gegeneinander antreten – mit Ausnahme der UEFA, die 16 Teams stellt, wobei nicht mehr als zwei Europäer in einer Gruppe sein können.
Was sorgt für Kontroversen?
Ein störendes Thema überschattet die Vorfreude auf die Auslosung: Die iranische Delegation hat angekündigt, die Veranstaltung zu boykottieren, da mehreren Vertretern, darunter Verbandspräsident Mehdi Taj, das Visum verweigert wurde. Dies hat für Aufregung gesorgt und könnte zu einer möglichen Intervention von FIFA-Chef Gianni Infantino führen.