Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- Aufstellung Deutschland: Kimmich zurück auf rechts gegen Luxemburg
- Kimmichs Rückkehr in die Abwehr: DFB-Aufstellung mit Signalwirkung
- Aufstellung Deutschland: Baumann im Tor, Schlotterbeck zurück in der Startelf
- Angriff mit Wirtz, Adeyemi und Gnabry – Woltemade als Zielspieler
- Verletzungsbedingte Ausfälle und Nominierungsgrenze
Aufstellung Deutschland: Kimmich zurück auf rechts gegen Luxemburg
Beim WM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg sorgt die Aufstellung Deutschlands für Diskussionen. Bundestrainer Julian Nagelsmann überrascht mit einer klaren Umstellung: Joshua Kimmich, zuletzt wieder als Sechser eingeplant, startet nun doch wieder als Rechtsverteidiger. Weitere Änderungen betreffen das Tor, die Innenverteidigung und das zentrale Mittelfeld.
Liveticker Deutschland gegen Luxemburg
Update 19:30 Uhr – das ist die deutsche Aufstellung gegen Luxemburg:
1 Baumann – 6 Kimmich, 4 Tah, 15 Schlotterbeck, 22 Raum – 8 Goretzka, 5 Pavlovic – 14 Adeyemi, 20 Gnabry, 17 Wirtz – 11 Woltemade
Kimmichs Rückkehr in die Abwehr: DFB-Aufstellung mit Signalwirkung
Die wohl auffälligste Personalie der Aufstellung Deutschland gegen Luxemburg: Joshua Kimmich beginnt nicht im zentralen Mittelfeld, sondern als rechter Verteidiger. Damit wirft Nagelsmann erneut seine eigene Planung über den Haufen. Statt Kimmich übernehmen Leon Goretzka und Aleksandar Pavlovic die Zentrale – ein klares Zeichen für taktische Flexibilität.
Nagelsmann setzt damit auf Erfahrung und Variabilität in der Abwehr. Kimmich soll defensive Stabilität bringen und gleichzeitig das Aufbauspiel auf seiner Seite lenken. Für Kimmich ist das eine Rückkehr zu einer Position, die er bereits unter früheren Bundestrainern regelmäßig gespielt hat – allerdings nie ganz freiwillig.
Aufstellung Deutschland: Baumann im Tor, Schlotterbeck zurück in der Startelf
Im Tor ersetzt Oliver Baumann erneut den verletzten Marc-André ter Stegen. Die Viererkette in der Startelf Deutschlands besteht neben Kimmich aus Jonathan Tah, Rückkehrer Nico Schlotterbeck und David Raum. Schlotterbeck soll nicht nur verteidigen, sondern das Spiel aktiv mitgestalten – seine Rückkehr bringt frische Dynamik ins Zentrum der Abwehr.
David Raum auf links bringt Tempo und Flankenstärke, während Jonathan Tah mit körperlicher Präsenz und Ruhe im Aufbau überzeugt. Die Defensive ist somit auf Ballkontrolle und schnelles Umschalten ausgelegt – ein klarer Plan gegen tiefstehende Luxemburger.
Angriff mit Wirtz, Adeyemi und Gnabry – Woltemade als Zielspieler
In der Offensive setzt Nagelsmann in der DFB-Aufstellung auf Tempo, Technik und Kreativität. Karim Adeyemi, Florian Wirtz und Serge Gnabry bilden die offensive Dreierreihe hinter Nick Woltemade. Letzterer ist rechtzeitig von einem Infekt genesen und soll als Zielspieler im Zentrum für Präsenz sorgen.
Wirtz übernimmt die Rolle des Spielmachers, Adeyemi bringt Tiefe über außen, und Gnabry ist in dieser Formation flexibel einsetzbar. Diese Offensive ist schnell, wendig und soll Luxemburg früh unter Druck setzen. Vor allem Wirtz ist aktuell in starker Verfassung und dürfte eine Schlüsselrolle spielen.
Verletzungsbedingte Ausfälle und Nominierungsgrenze
Nicht in der Deutschland-Aufstellung dabei: Jamie Leweling, der mit Adduktorenproblemen fehlt. Auch Noah Atubolu und Kevin Schade, beide nachnominiert, sind nicht im 23-Mann-Kader gelandet. Nagelsmann musste sich bei der endgültigen Auswahl einschränken – das zeigt, wie groß die Dichte an Optionen im aktuellen Kader ist.
Die Partie gegen Luxemburg gilt zwar als Pflichtsieg – doch gerade bei solchen Spielen liegt der Fokus auf Automatismen und Rollenverteilungen. Und in diesem Zusammenhang ist Kimmichs Positionierung ein weiteres Kapitel in der nie endenden Frage: Wo ist er im DFB-Team am wertvollsten?