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Maskottchen der WM 2018 Zabivaka

Russische Bevölkerung verhilft Wolf Zabivaka zum Maskottchen der WM 2018!

Seit dem Abend des 21.10.2016 steht es nun fest. Das offizielle Maskottchen zur Fußball Weltmeisterschaft in Russland 2018 ist ein kleiner Wolf. Sein Name: Zabivaka. Zu Deutsch in etwa „kleiner Torschütze“ bzw. „derjenige, der trifft“ in der russischen Verniedlichungsform. Das kess wirkende, hellgraue Kerlchen trägt die panslawischen Trikolore, die Nationalfarben Russlands,  in Form einer roten Hose und einem weißen Trikot mit blauen Ärmeln. Unter den spitzen Ohren trägt Zabivaka eine gelbe Skibrille auf der Stirn. Die blauen Augen und das freundliche Wolfsgesicht verleihen dem frisch gekürten Werbeträger eine Mischung aus Charme und Coolness.

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Umfangreiche demokratische Wahl in Russland

Nie zuvor hat es einen derart umfangreichen Gestaltungsprozess für ein WM-Maskottchen gegeben, bei dem vor allem die russische Bevölkerung teilhaben konnte, aber genau das macht Zabivaka so besonders. Im Vorfeld des Entscheidungprozesses wurde eine Online-Befragung unter russischen Kindern durchgeführt, die nach ihren spontanen Ideen für ein passendes WM-Maskottchen befragt wurden. Alsdann entstanden aus diesen Vorstellungen mehr als 100 verschiedene Vorschläge, entworfen von russischen Hochschulstudenten im Design-Bereich. Nur drei dieser Entwürfe schafften es schließlich in die Endrunde Ende Oktober 2016, an der sich ebenfalls weit über eine Million Fans beteiligten. Einen Monat lang wurden die entsprechenden Für-Stimmen auf der FIFA-Homepage gesammelt, um diese dann im Rahmen einer bunten Abendshow des russischen Staatsfernsehens, bei dem ebenso noch Stimmenabgaben möglich waren, präsentieren zu können. Der Wolf setzte sich schließlich mit 53% eindeutig gegen die Konkurrenten, den Tiger im Kosmonauten-Anzug (27%) und den roten Kater im blau-weißen Fußballdress (23%), durch. Seinen russischen Namen bekam das sportliche Raubtier direkt im Anschluss an die Bekanntgabe seines Sieges verliehen. Witali Mutko, Chef des russischen Fußballverbandes und Vize-Ministerpräsident, gab den Namen unter Beisein des zweimaligen brasilianischen Weltmeisters Ronaldo bekannt, der als Star-Gast des Abends ebenso geladen war.

Es kann mit Recht davon ausgegangen werden, dass die FIFA und der russische Verband durch den komplexen Gestaltungsprozess von Zabivaka einem sehr volksnahen Maskottchen zur Entstehung verholfen haben, das zumindest die Fans des Gastgebers sicher hinter sich wähnt.

Die FIFA zeigt das Maskottchen Zabivaka das erste Mal am 22.Oktober 2016 mit dem Namen "Zabivaka". / AFP PHOTO / FIFA / STRINGER
Die FIFA zeigt das Maskottchen Zabivaka das erste Mal am 22.Oktober 2016 mit dem Namen „Zabivaka“. / AFP PHOTO / FIFA / STRINGER

Die Charaktereigenschaften des Wolfes

Obwohl dem Wolf als Fabelwesen Isegrim häufig negative Charaktereigenschaften wie Gerissenheit und Habgier zugeschrieben werden und auch die russische Kinder-Zeichentrickserie „Nu pogodi“ ein eher rüpelhaftes Wolfsbild prägte, stellt sich Maskottchen-Wolf Zabivaka als charmant, fröhlich und selbstbewusst vor. Der gesellige kleine Kerl gilt als ein Spaßvogel, der die anderen in seinem Rudel stets zum Lachen bringt und für den das Fußballspielen die schönste Freizeitbeschäftigung ist. Seine Spielweise wird von der FIFA als fair, respektvoll gegenüber Mit- und Gegenspielern, dennoch aber als zielstrebig und reich an Finten beschrieben. Zabivaka liebt es demnach, auf Fotos zu posieren und bei den Spielen wird man ihn nie ohne seine Sonnenbrille zu Gesicht bekommen, die allerdings eher an eine Skibrille erinnert. Er glaubt, dass sein Schuss erst durch diese Brille so recht präzise wird.

Die weiteren Tier-Maskottchen der vergangenen Fußball-WM

Der russische Wolf Zabivaka reiht sich in die erfolgreiche Riege der zuletzt immer beliebteren Tier-Maskottchen ein. Seit die USA zur WM 1994 den Hund „Stryker“ in den Ring schickten, wurde die Serie lediglich 2002 zur Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea von „The Spheriks“ unterbrochen. Die drei Alien-artigen, computeranimierten Gestalten sorgten damals für die nötige Stimmung im bis dahin eher fußballverhaltenen ostasiatischen Raum. Der weniger geliebte Löwe „Goleo“ verkörperte die deutsche Weltmeisterschaft 2006, während mit Leopard „Zakumi“, dessen Name ein Wortspiel aus dem KFZ-Kennzeichen von Gastgeberland Südafrika (ZA) und dem Wort Kumi („10“) für das Jahr 2010 darstellte, die Idee der Wahl eines jeweils einheimischen Tieres geboren wurde.  Ganz besonders traf dies zuletzt auf das brasilianische WM-Maskottchen von 2014 zu. Fuleco, das Brasilianische Dreibinden-Gürteltier, welches 25 Jahre zuvor in seiner Heimat bereits als ausgestorben gegolten hatte und erstmalig überhaupt durch eine Abstimmung in der Bevölkerung zum WM-Maskottchen gewählt worden war.

 

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